Höhepunkt des Schwimmjahres 2020 | International Swimming League startet Freitag in Budapest

Für viele Topschwimmer beginnt in drei Tagen der Wettkampfhöhepunkt des Schwimmjahres 2020. Die International Swimming League geht in Budapest in die zweite Saison. Mit dabei sind auch acht deutsche Schwimmer.

Am Freitag geht es los in Budapest: Die zweite Saison der International Swimming League findet zentral in der ungarischen Hauptstadt statt. Geschwommen wird auf der 25-Meter-Bahn in der Duna Arena, die viele Athleten noch von den Langbahn-Weltmeisterschaften 2017 kennen. Untergebracht sind die Sportler unter strengen Hygienevorschriften in Hotels auf der Margareteninsel. Ähnlich wie die Playoffs der amerikanischen Basketball-Liga NBA plant die ISL eine geschlossene Bubble, in der regelmäßige Coronatests durchgeführt werden. So soll sichergestellt werden, dass die Sportler, Trainer und Betreuer gesund sind und es auch bleiben.

Zwei positive Coronatests gab es bei den Pflichttests vor Beginn der Wettkämpfe. Bei der niederländischen Olympiasiegerin von 2008, Femke Heemskerk, die für ISL-Titelverteidiger Energy Standard an den Start gehen wollte, und bei der Italienerin Stefania Pirozzi (Aqua Centurios) wurde vor der Abreise nach Budapest das Corona-Virus nachgewiesen. Beide veröffentlichten ihre Testergebnisse auf Instagram und gaben an, “geschockt” zu sein, da sie völlig symptomfrei wären. Beide Schwimmerinnen begaben sich in häusliche Quarantäne. Eventuell können sie später noch zu ihren Teams stoßen.

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Zweite Saison für Koch und Co.

Nachdem die Olympischen Spiele und die Europameisterschaften dieses Jahr ausfallen mussten, ist die ISL für viele Athleten der internationale Saisonhöhepunkt im Schwimmjahr 2020. Mit dabei sind mit Marco Koch, Damian Wierling (New York Breakers), Marius Kusch, Christian Diener (London Roar), Jacob Heidtmann (LA Current), Kathrin Demler (DC Trident), Philip Heintz (Aqua Centurios) und Ramon Klenz (Team Iron) auch acht deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer. Für Koch, Diener, Heintz und Kusch ist es bereits die zweite ISL-Saison.

Der Wettkampfplan sieht vor, dass jeweils vier Teams gegeneinander antreten. Die Rennen finden an zwei Tagen in jeweils zwei Stunden statt. Zum Auftakt geht es für einen Teil der deutschen Schwimmer hoch her: Die New York Brakers mit Marco Koch und Damian Wierling treten gegen Heidtmanns Team LA Current, Titelverteidiger Energy Standard und die Cali Condors mit den US-Stars Lilly King und Caeleb Dressel an.

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