Oft unterschätzt, aber maßgeblich an einem optimalen Beinschlag beteiligt: die Fußgelenke. Wir erklären, wieso es sich lohnt, hier an der Flexibilität zu arbeiten, und zeigen Übungen für das Trockentraining.
Frank Wechsel / spomedis
Bei Schwimmern denkt man zunächst an zwei Dinge: ein breites Kreuz und einen kräftigen Oberkörper. Hier sollte zudem ein großer Bewegungsradius vorhanden sein, um vorwärtszukommen – unabhängig von der Schwimmart. So weit, so gut. Konzentriert man sich jedoch auf den Beinschlag, wird auch die Funktion der Füße deutlich. Sie sollten idealerweise eine Verlängerung des Unterschenkels darstellen. Das gelingt nur mit flexiblen Fußgelenken. Die natürliche Position des Fußgelenks kann man sich wie ein L vorstellen. Das ermöglicht einen stabilen Stand, ist beim Schwimmen jedoch hinderlich.
Als sogenanntes Scharniergelenk erlaubt es neben Seitwärtsdrehungen das Heben und Senken des Fußes. Bei diesen Bewegungsrichtungen unterscheidet man zwischen einer Dorsalextension, bei der die Fußzehen in Richtung Schienbein angezogen werden, und einer Plantarflexion, bei der der Fuß in die entgegengesetzte Richtung in eine „Ballerina-Haltung“ gestreckt wird.
Letzteres ist neben einer kräftigen Beinmuskulatur ein entscheidender Punkt für einen schnellen und effizienten Beinschlag. Ein gestreckter Fuß wirkt dann wie eine Flosse und vergrößert die Oberfläche, die im Wasser für Vortrieb sorgt. Bei einer mangelnden Flexibilität der Fußgelenke können die Füße nicht optimal am Beinschlag mitarbeiten und die Kraft muss anders erzeugt werden. Vor allem das Kniegelenk und die Hüfte werden dann extrem beansprucht und sind einem höheren Verletzungsrisiko
Letzteres ist neben einer kräftigen Beinmuskulatur ein entscheidender Punkt für einen schnellen und effizienten Beinschlag. Ein gestreckter Fuß wirkt dann wie eine Flosse und vergrößert die Oberfläche, die im Wasser für Vortrieb sorgt. Bei einer mangelnden Flexibilität der Fußgelenke können die Füße nicht optimal am Beinschlag mitarbeiten und die Kraft muss anders erzeugt werden. Vor allem das Kniegelenk und die Hüfte werden dann extrem beansprucht und sind einem höheren Verletzungsrisiko
Letzteres ist neben einer kräftigen Beinmuskulatur ein entscheidender Punkt für einen schnellen und effizienten Beinschlag. Ein gestreckter Fuß wirkt dann wie eine Flosse und vergrößert die Oberfläche, die im Wasser für Vortrieb sorgt. Bei einer mangelnden Flexibilität der Fußgelenke können die Füße nicht optimal am Beinschlag mitarbeiten und die Kraft muss anders erzeugt werden. Vor allem das Kniegelenk und die Hüfte werden dann extrem beansprucht und sind einem höheren Verletzungsrisiko
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Anna Bruder wurde im spomedis-Verlag zur Redakteurin ausgebildet und schreibt heute für die Magazine SWIM, triathlon und die Webseiten swim.de und tri-mag.de. Die Frankfurterin ist begeisterte Läuferin und Radsportlerin. Als Triathletin findet sie auch am Schwimmen immer mehr Gefallen.
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