Oft unterschätzt, aber maßgeblich an einem optimalen Beinschlag beteiligt: die Fußgelenke. Wir erklären, wieso es sich lohnt, hier an der Flexibilität zu arbeiten, und zeigen Übungen für das Trockentraining.
Bei Schwimmern denkt man zunächst an zwei Dinge: ein breites Kreuz und einen kräftigen Oberkörper. Hier sollte zudem ein großer Bewegungsradius vorhanden sein, um vorwärtszukommen – unabhängig von der Schwimmart. So weit, so gut. Konzentriert man sich jedoch auf den Beinschlag, wird auch die Funktion der Füße deutlich. Sie sollten idealerweise eine Verlängerung des Unterschenkels darstellen. Das gelingt nur mit flexiblen Fußgelenken. Die natürliche Position des Fußgelenks kann man sich wie ein L vorstellen. Das ermöglicht einen stabilen Stand, ist beim Schwimmen jedoch hinderlich.
Als sogenanntes Scharniergelenk erlaubt es neben Seitwärtsdrehungen das Heben und Senken des Fußes. Bei diesen Bewegungsrichtungen unterscheidet man zwischen einer Dorsalextension, bei der die Fußzehen in Richtung Schienbein angezogen werden, und einer Plantarflexion, bei der der Fuß in die entgegengesetzte Richtung in eine „Ballerina-Haltung“ gestreckt wird.