London Roar siegt überlegen | Christian Diener gewinnt Skin-Race über 50 Meter Rücken

Mit 217 Punkten Vorsprung gewinnt das Team London Roar das zweite Match der ISL-Saison. Christian Diener sammelt mit seinem Sieg in den Ausscheidungsrennen ordentlich Punkte.

Das Team London Roar ist in der International Swimming League auch ohne seine australischen Stars konkurrenzfähig. In Budapest gewannen die Londoner ihr erstes ISL-Match eindrucksvoll mit 217 Punkten Vorsprung vor Team Iron, DC Trident und Aqua Centurios. Großen Anteil am Erfolg hatte der Potsdamer Rückenschwimmer Christian Diener, der die besonders punkteträchtigen K.o.-Rennen über 50 Meter Rücken für sich entscheiden konnte und zudem Dritter über 100 Meter wurde (50,37 Sekunden).

An seinen deutschen 50-Meter-Rekord, den er erst am Vortag auf 22,76 Sekunden verbessert hatte, kam der Olympiafinalist von Rio diesmal nicht heran. 23,30 Sekunden hatte Diener am Ende als schnellste Zeit in drei Rennen zu Buche stehen. Da sein Teamkollege Guilherme Guido als Zweiter der Skin-Races ebenfalls kräftig punktete, konnte das Duo allein mit diesem Event 57,5 Zähler auf das Mannschaftskonto der Roars verbuchen. Diener hatte bereits am ersten Wettkampftag über 50 und 200 Meter Rücken triumphiert. In der MVP-Wertung belegte er mit 53,3 Punkten hinter Ranomi Kromowidjojo (Iron, 57 Punkte) den zweiten Platz.

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Adam Peaty kann noch siegen

Marius Kusch schwamm die Mixed-Staffel der Londoner über 4 x 100 Meter Freistil in guten 47,81 Sekunden an. Am Ende musste sich das Quartett nur DC Trident geschlagen geben. Außerdem schlug Kusch über 50 m Schmetterling nach 22,68 Sekunden als Dritter an. Roars-Teamkapitän Adam Peaty steuerte über 100 m Brust (56,38 Sekunden) seinen ersten Sieg bei. Der Olympiasieger hatte sich zuvor über 50 und 200 Meter noch mit Platz zwei begnügen müssen.

Spannend bis zum Schluss

Den bis zum Ende spannenden Kampf um Platz zwei entschied das Team Iron um Ungarns Superstar Katinka Hosszu für sich. Die dreimalige Olympiasiegerin sprang erst an Tag zwei ins Wasser und punktete mit Siegen über 100 und 400 m Lagen (1:00,17 min und 4:30,52 min) sowie 200 m Schmetterling (2:07,04 min). Die Aqua Centurios mit Philip Heintz mussten sich nach den Ausscheidungsrennen, bei denen sie jeweils in der ersten Runde scheiterten, DC Trident geschlagen geben. Heintz startete über die Lagenstrecken und belegte über 100 m in 53,01 Sekunden den dritten und über 400 m in 4:12,00 den achten Platz. Kathrin Demler (DC Trident) schwamm in 1:57,90 Minuten über 200 m Freistil auf den fünften Platz, was vier Punkte für das Mannschaftkonto der Washingtoner bedeutete.

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Die Ergebnisse des zweiten Matches:

London Roar: 609,5 Punkte

Team Iron: 392,5 Punkte

DC Trident: 350 Punkte

Aqua Centurios: 344 Punkte

Am Samstag startet das dritte Match der diesjährigen ISL-Saison. Dann treffen die Aqua Centurios und die LA Current mit Jacob Heidtmann auf die beiden neuen Teams Toronto Titans und Tokyo Frog Kings.

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