Gose, Rieder, Wellbrock, Märtens, Mühlleitner
Sieben Olympianormen am zweiten Qualiwochenende

Sieben Normzeiten sind am zweiten von drei Qualifikationswochenenden für die Olympischen Spiele in Tokio gefallen. Isabel Gose und Lukas Märtens unterboten jeweils zwei Zeiten.

Zwei von drei Wochenenden zur Olympiaqualifikation sind vorbei und das deutsche Team für die Olympischen Spiele in Tokio nimmt Form an. In Eindhoven, Stockholm und Magdeburg ging es für die DSV-Talente um Zeiten für einen Einzelstart und Plätze in den Staffeln. Besonders die Mittel- und Langstreckler machten in Magdeburg auf sich aufmerksam. Wer sich bereits für die Spiele qualifizieren konnten, sehen Sie in dieser Übersicht, die wird laufend aktuallisieren.

Gleich zwei Normen unterboten die beiden Magdeburger Isabel Gose und Lukas Märtens. für Gose blieb die Uhr nach 8:26,37 Minuten über 800 Meter Freistil stehen – knapp vier Sekunden unter der geforderten Norm und knapp zwei Sekunden vor Sarah Köhler, die als viertplatzierte der WM 2019 bereits über diese Strecke qualifiziert ist. Die zweite Olympianorm schwamm Gose über die halbe Distanz. In 4:06,11 Minuten blieb sie mehr als eine Sekunden unter der geforderten Zeit. Märtens unterbot die Normzeit von 14:59,00 Minuten über 1.500 Meter Freistil um fast zehn Sekunden. Nach 14:49,26 Sekunden schlug er hinter Florian Wellbrock an. Auch über 400 Meter Freistil schwammen Märtens (3:45,29 Minuten) und Wellbrock (3:44,35 Minuten) unter die Olympianorm.

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Fernduell in Magdeburg und Eindhoven

Im Fernduell gab es über diese Strecke noch einen dritten Normknacker: Henning Mühlleiter schwamm in Eindhoven in 3:45,55 Minuten ebenfalls unter die geforderte Zeit. Da pro Strecke jeweils nur zwei Sportler bei den Olympischen Spielen starten dürfen, wird die Entscheidung vermutlich am dritten Qualifikationswochenende in Berlin fallen. Nachdem Mühlleitners Teamkollegin Celine Rieder am ersten Quali-Wochenende über 1.500 Meter Freistil bereits die Zeit für die Europameisterschaften unterbieten konnte, legte sie in Magdeburg nach. Neben Sarah Köhler verbesserte die 20-Jährige ihre erst in Heidelberg aufgestellte Bestzeit um zwölf Sekunden und unterbot nach 16:09,00 Minuten die Norm für die Olympischen Spiele. Fabian Schwingenschlögl, der sich in Heidelberg mit deutschem Rekord über 100 Meter Brust für Olympia empfahl, bestätigte seine gute Form in Eindhoven, wo er in 59,22 Sekunden erneut unter der Olympianorm blieb.

Nach dem Olympia-Qualifikationswettkampf am kommenden Wochenende in Berlin wird das Team für die Spiele in Tokio feststehen.

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