Tag drei der Olympiaquali
Diener und Heidtmann schwimmen im Vorlauf Olympianorm

Die nächsten Normen für die Olympischen Spiele sind gefallen: Christian Diener schlug im Vorlauf über 200 Meter Rücken nach 1:56,99 Minuten an, kurze Zeit später folgte Jacob Heidtmann mit der Olympianorm über 200 Meter Lagen.

Christian Diener hat sich im Vorlauf über 200 Meter Rücken auf die Liste der Normerfüller geschwommen. 1:56,99 Minuten benötigte der Potsdamer Olymiafinalist von 2016 in einem kuriosen Rennen, die Norm liegt bei 1:57,00 Minuten. Dieners Gegner Ole Braunschweig versuchte sich derweil erneut über 100 Meter Rücken, nachdem er am Freitag in 53,87 Sekunden noch langsamer als die geforderten 53,70 Sekunden geschwommen war. Mit der Zwischenzeit von 53,74 Sekunden verpasste er die anvisierte Zeit diesmal um vier Hundertstelsekunden. Nach dem Anschlag ließ er es austrudeln und erreichte schließlich 43 Sekunden nach Diener das Ziel. Im Finale bekommt der Neuköllner heute Nachmittag in der Berliner Schwimmhalle SSE eine weitere Chance.

Heidtmann knackt zweite Norm

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Nach seiner Olympiaqualifikation über 400 Meter Lagen versuchte Jacob Heidtmann sich in Berlin über die halbe Distanz. Bereits im Vorlauf schwamm der Elmshorner in 1:59,25 Minuten 15 Hundertstel unter Olympianorm. Neben Philip Heintz, der in Berlin nicht am Start war, ist Heidtmann nun der zweite deutsche Schwimmer, der in Tokio über diese Strecke an den Start gehen darf.

Die Frauen hielten sich am letzten Morgen in Berlin noch zurück. Über 200 Meter Lagen schlug Kathrin Demler nach 2:13,50 Minuten als erste vor Marie Pietruschka und Zoe Vogelmann an, die Olympianorm liegt bei 2:11,90 Minuten. Auch über 200 Meter Brust blieben die Schwimmerinnen über der Olympianorm. Nachwuchstalent Kim Herkle blieb in 2:26,21 Minuten knapp über ihrer Bestzeit.

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