49,92 Sekunden über 100 Meter Rücken
Christian Diener schwimmt deutschen Rekord

Im dritten Vorrundenmatch der International Swimming League (ISL) stellte Christian Diener über 100 Meter Rücken in 49,92 Sekunden einen deutschen Rekord auf. Das Potsdamer trug dazu bei, dass sein Team sich schon vorzeitig für die Playoffs qualifizierte.

Mine Kasapoglu Christian Diener schwamm bei der ISL deutschen Rekord über 100 Meter Rücken.

Bei der ISL geht es vor allem um Mannschaftsleistungen. Jedes Team setzt seine Athletinnen und Athleten so ein, dass sie möglichst viele Punkte für das Gesamtergebnis erschwimmen. Dass dabei auch Einzelleistungen nicht zu kurz kommen, zeigte am Wochenende Christian Diener. Der für das Team London Roar schwimmende Potsdamer geht in den Matches der ISL regelmäßig über die Rückenstrecken an den Start.

- Anzeige -

Über 100 Meter Rücken verbesserte Diener im dritten Vorrundenmatch die von ihm und Helge Meeuw gehaltene Bestmarke auf 49,92 Sekunden. Damit war er zwei Hundertstel schneller als bei den Kurzbahn-Europameisterschaften 2019 in Glasgow. Der 28-Jährige schlug in seinem Rennen hinter Mannschaftskamerad Guilherme Guido (49,32 Sekunden und Olympiasieger Evgeny Rylov (49,58 Sekunden) als Dritter an, was sechs Punkte für das Mannschaftskonto bedeutete.

Einzug in die Playoffs sicher

Am Ende des Matches mussten sich die Londoner Löwen knapp dem Team Energy Standard mit Sprintstar Sarah Sjöström geschlagen geben. Sjöström, die die Vorrunde abgebrochen hatte, um ihren Ellenbogen nicht zu überlasten, ist nach einer kurzen Auszeit in ihrer schwedischen Heimat doch wieder zurück im Wettkampfbecken in Neapel.

Nach drei ihrer vier Vorrundenmatches liegt das Team London Roar mit zehn Punkten auf dem vierten Platz in der Gesamtwertung und hat den Einzug in die nächste Runde damit bereits sicher, genauso wie die Toronto Titans (mit Marius Kusch, Fabian Schwingenschlögl und Nils Wich-Glasen), die nach drei Matches ebenfalls zehn Punkte auf dem Konto haben. Die sechs besten Teams der Vorrunde ziehen direkt in die Playoffs ein, für die anderen vier Teams geht es in einem weiteren Match um die letzten zwei Plätze in der nächsten Runde. Auch die Cali Condors mit Marie Pietruschka, Leonie Kullmann und Kathrin Demler haben den Einzug in die Playoffs geschafft. In ihren vier Vorrundenwettkämpfen mussten sich die amtierenden Champions nur einmal geschlagen geben, sodass sie aktuell mit 15 Punkten die Tabelle anführen. Zittern müssen hingegen noch die New York Breakers, für die Marco Koch, Philipp Heintz und Ole Braunschweig an den Start gehen. In ihren drei Vorrundenmatches kam das Team jedes Mal auf den vierten Platz und ist nun mit nur drei Punkten Tabellenschlusslicht. Nicht viel besser steht Annika Bruhns Team DC Trident da, nach drei Matches haben die Dreizacke vier Punkte auf dem Konto.

- Anzeige -

Erhalte Updates direkt auf dieses Gerät – abonniere jetzt.

Das könnte dir auch gefallen

Hier kannst du diesen Beitrag kommentieren