Samstag, 18. Mai 2024

Matzerath und Schwingenschlögl in den Top Ten

Frank Wechsel Lucas Matzerath stellte über 100 Meter Brust eine neue persönliche Bestzeit auf.

Die deutschen Brustschwimmer haben das Olympiafinale über 100 Meter verpasst. Lucas Matzerath und Fabian Schwingenschlögl belegten in der Endabrechnung der beiden Halbfinals die Plätze neun und zehn. 13 Hundertstel fehlten dem jungen Frankfurter Matzerath für das Weiterkommen in die nächste Runde, 14 wären es für Schwingenschlögl gewesen.

Frank Wechsel Fabian Schwingenschlögl nach seinem Halbfinale über 100 Meter Brust.

Der deutsche Rekordhalter Schwingenschlögl, der im ersten Halbfinale startete, schlug nach 59,32 Sekunden als vierter seines Laufs an und durfte sich noch berechtigte Hoffnungen auf das Finale gemacht haben. Das zweite Halbfinale mit Olympiasieger und Weltrekordhalter Adam Peaty, Matzerath und US-Schwimmer Michael Andrew war aber schneller als der erste Lauf. In 59,31 Sekunden schwamm Matzerath mit neuer persönlicher Bestzeit eine Hundertstel schneller als Schwingenschlögl im Lauf zuvor und schlug als Sechster an. Beide Deutsche konnten sich im Vergleich zu ihren Vorlaufzeiten nochmal ein wenig steigern. Wie schon im Vorlauf war der junge Frankfurter Matzerath etwas schneller als Schwingenschlögl, der in 58,95 Sekunden den deutschen Rekord über diese Strecke hält. Damit dürfte es noch einmal spannend werden, wer von beiden in den deutschen Lagenstaffeln schwimmen wird.

Peaty im Finale auf Bahn vier

Schnellster Schwimmer der Halbfinals war wie zu erwarten Peaty. In 57,63 Sekunden blieb der Brite sechs Hundertstel über seiner Zeit aus dem Vorlauf, ließ die Konkurrenz aber mehr als eine halbe Sekunden hinter sich zurück. Auf dem zweiten Platz zieht der Niederländer Arno Kamminga ins Finale ein, er berührte die Wand im Halbfinale nach 58,19 Sekunden.

Das Finale über 100 Meter Brust der Männer:

Adam Peaty (Großbritannien)
Arno Kamminga (Niederlande)
Nicolo Martinenghi (Italien)
Zibei Yan (China)
Michael Andrew (USA)
James Wilby (Großbritannien)
Ilya Shymanovich (Belarus)
Andrew Wilson (USA)

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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