Eins, zwei oder drei? | Der perfekte Atemrhythmus beim Kraulschwimmen

Optimales Atmen ist beim Kraulschwimmen ein Balanceakt aus Sauerstoffversorgung und Zeitverlust. So wenig wie möglich, so viel wie nötig, lautet die Devise.

Frank Wechsel

Mit der Atmung beim Kraulschwimmen ist das so eine Sache. Einerseits kostet jeder Atemzug minimal Zeit und stört die flüssige Schwimmbewegung. Andererseits sind wir auf regelmäßiges Luftholen angewiesen, wenn wir mehr als 50 oder 100 Meter schwimmen. Die auf Hochtouren arbeitende Muskulatur lechzt nach Sauerstoff. Zweier- oder Dreierzug, lautet deshalb die Frage, die sich jeder Schwimmer einmal stellen muss.

Zweierzug bedeutet, dass auf jeden zweiten Armzug eingeatmet wird. Beim Dreierzug erfolgt die Atmung auf jeden dritten Armzug und damit wechselseitig nach links und rechts. Weniger atmen, also Vierer-, Fünfer- oder Sechserzug, ist auf die Dauer nicht sinnvoll, weil die Sauerstoffversorgung dann zu gering ist. Häufiger atmen wäre nur mit Einerzug möglich. Dieser ist technisch sogar machbar. Das viele Atmen und Drehen führt in der Praxis aber zu mehr Problemen als Vorteilen.

Mit diesen schaffst du die beidseitige Atmung

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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