Tattoos und Triathlon
Die After-Olympia-Pläne von Wellbrock, Koch & Co.

Immer eine spannende Frage ist, was die Topschwimmer nach dem Großereignis Olympische Spiele machen. Während Florian Wellbrock von neuen Tattoos träumt, war Marco Koch bereits sportlich unterwegs.

Frank Wechsel Noch ist Platz auf Florian Wellbrocks Haut für neue Tattoos.

Die Sommerspiele in Tokio sind Geschichte, für die deutschen Schwimmer gab es wie so oft in den letzten Jahren bei Großevents sowohl Licht als auch Schatten (Mehr dazu lesen Sie in der neuen Ausgabe von SWIM). Doch was passiert nach dem Topevent, auf das man viele Jahre lang hingearbeitet hat? Immer wieder fallen Athletinnen und Athleten in ein Loch, weil die Motivation von heute auf morgen fehlt. Andere versuchen die aufgebaute Topform zu nutzen. Viele Schwimmstars werden ab Ende August versuchen, in der International Swimming League einige Dollar zu verdienen.

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Wellbrock will neues Tattoo

Während Franziska Hentke mit dem Ende der Spiele ihr Karriereende verkündete und dadurch demnächst mehr Zeit für die schönen Dinge außerhalb des Schwimmbeckens haben wird, verrieten zwei andere Magdeburger Athleten gänzlich andere Pläne. Olympiasieger Florian Wellbrock und die Olympiadritte Sarah Köhler wollen sich neue Tattoos stechen zu lassen. “Unser Trainer Bernd Berkhahn verbot Sarah und mir in den Jahren vor Olympia weitere Tätowierungen, um kein Infektionsrisiko einzugehen”, sagte der 23-Jährige der Sport Bild. Und welches Motiv? “Ich spiele mit dem Gedanken, mir das Datum des Olympiasieges in römischen Ziffern stechen zu lassen.” Freiwasserkollegin Leonie Beck ist da schon einen Schritt weiter. Sie ließ gerade die Olympischen Ringe auf ihrer Haut verewigen.

Triathlet Marco Koch

Auf sportliche Abwege zog es am Wochenende Marco Koch. Der Hesse nahm in Arheiligen das erste, aber wohl nicht letzte Mal in seinem Leben an einem Triathlon teil. Platz sieben lautete das Ergebnis für den 31-Jährigen nach 400 Metern Schwimmen, 17,7 Kilometern Radfahren und 4,1 Kilometern Laufen beim Mühlchen-Triathlon. Dem Darmstädter Echo sagte Koch im Ziel: “Das war schon eine witzige Erfahrung. Ich wollte einfach mal schauen, ob es mir Spaß macht. Bis auf das Laufen war alles cool”.

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Wer Marco Koch über die Sozialen Netzwerke folgt, hat den Weltmeister von 2015 schon öfters auf dem Triathlonbike gesehen. In einem Trainingslager sprintete er im Frühling über 50 Meter dem ehemaligen Ironman-Hawaii-Sieger Sebastian Kienle davon. Im Interview mit swim.de sagte er vor den Spielen, dass er schon länger einen Teil seines Ausdauertrainings auf dem Rad erledige. Angeblich hat Koch in Sachen Triathlon noch viel größere Pläne. Laut Darmstädter Echo ist ein Start über die Langdistanz beim Ironman Frankfurt 2022 nicht ausgeschlossen. Vorher will der Schwimmer aber definitiv noch an der ISL und an der WM 2022 in Japan teilnehmen.

Screenshot Instagram

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