Samstag, 25. Mai 2024

Franziska Hentke beendet ihre Karriere

Frank Wechsel In Tokio schwamm Franziska Hentke bei ihren zweiten Olympischen Spielen.

Nach ihrem Vizeweltmeistertitel 2017 über ihre Paradedisziplin 200 Meter Schmetterling, zwei Olympiateilnahmen (2016 in Rio de Janeiro und 2020 in Tokio) und zahlreichen Welt- und Europameisterschaften verabschiedet sich Franziska Hentke aus dem Leistungssport. Das gab die 32-Jährige in den sozialen Medien bekannt. Eigentlich wollte Hentke noch einmal im olympischen Finale schwimmen. Dieses Ziel verpasste die Magdeburgerin in Tokio, sie schied als 13. im Halbfinale aus. „Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, bin ich stolz, dass ich bei meinen zweiten Olympischen Spielen noch einmal auf dem Startblock stehen konnte“, schreibt sie.

Nach ihrer Karriere kann Henkte auf einige Erfolge zurückblicken: Mit dem Vizeweltmeistertitel in Budapest über 200 Meter Schmetterling gewann die Magdeburgerin 2017 die einzige WM-Medaille der deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer. Außerdem wurde sie 2016 Europameisterin und 2015 und 2017 Europameisterin auf der Kurzbahn, dazu kommen noch ein dritter Platz bei der Kurzbahn-WM 2014 und eine Bronze- und eine Silbermedaille bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2009 und 2013 sowie zahlreiche nationale Titel. Seit 2015 hält Hentke außerdem den deutschen Rekord über 200 Meter Schmetterling. Bei den German Open in Essen verbesserte sie die alte Bestmarke, die noch aus der Zeit der Hightech-Anzüge stammte auf 2:05,26 Minuten.

Fabian Fiedler / spomedis 2017 gewann Franziska Hentke EM-Silber in Budapest.

Dank an Familie und Trainer

Wie jede Sportlerin musste auch Henkte in ihrer Karriere Niederlagen verkraften. „Doch wer mich kennt, der weiß, dass Aufgeben für mich nie eine Option war und ich immer wieder aufgestanden bin“, schreibt sie. In den 26 Jahren, die sie mit Schwimmen verbracht habe, sei sie jeden Tag an ihr Limit gegangen, „um das Beste aus meinem Körper herauszuholen und meine Ziele zu verwirklichen.“ In ihrem Post bedankt Henkte sich bei ihrer Familie, die ihr immer zur Seite gestanden habe, aber auch bei ihren Sponsoren, ihrer Trainingsgruppe und besonders ihrem Trainer Bernd Berkhahn, mit dem sie neun Jahre zusammengearbeitet hat und ihre größten Erfolge feierte. „Es war eine unglaublich tolle und unvergessliche Zeit, von der ich keine einzige Minute missen möchte“, schreibt Hentke in den sozialen Medien

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Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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