Olympia 2021 | Bundestrainer Berkhahn: “Die Anforderungen bleiben, wie sie sind”

In einem Monat sollten eigentlich die Olympischen Spiele 2020 in Tokio beginnen. Sechs Vorläufe über 400 Meter Freistil, 400 Meter Lagen und 100 Meter Brust (jeweils Männer) sowie 100 Meter Schmetterling, 400 Meter Lagen und 4 x 100 Meter Freistil (jeweils Frauen) waren für den ersten Wettkampftag vorgesehen. Doch wegen der Corona-Pandemie finden die Spiele genau ein Jahr später statt, ob es bei der ursprünglich geplanten Reihenfolge der Wettbewerbe bleiben wird, ist noch nicht bekannt.

Klar ist dagegen, welche Qualifikationszeiten die deutschen Schwimmer für einen Platz im Olympia-Team erfüllen müssen. Es werden dieselben sein, die auch für Tokio 2020 galten. Das sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn in einer ZDF-Reportage, in der es um die derzeitige Trainingssituation der DSV-Cracks ging. “Die Anforderungen, die wir als Deutscher Schwimm-Verband haben, werden wir nicht zurücknehmen. Das wird so bleiben, wie es war”, erklärte Berkhahn. Eine Übersicht mit den Quali-Zeiten finden Sie hier.

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“Die meisten hatten noch keine Chance”

Offen ist, wie und wann die Schwimmerinnen und Schwimmer die geforderten Leistungen erbringen müssen. “Die Frage ist noch, wie wir das gestalten, mit welcher Wettkampfform wir die Qualifikation für die Olympischen Spiele ermöglichen. Denn das ist noch nicht durch, die meisten hatten noch keine Chance”, erklärte Berkhahn. Für Tokio 2020 hatte am 1. Januar ein Qualifikationszeitraum begonnen, in dem die Zeiten geschwommen werden mussten. Dieser wäre am 3. Mai mit dem letzten Tag der Deutschen Meisterschaften zu Ende gegangen. Außerdem wurde verlangt, dass eine Zeit nur zählte, wenn sie bei einer offiziell vom Weltverband genehmigten Veranstaltung geschwommen worden wäre.

In der 17 Minuten langen ZDF-Sendung berichten die Reporter unter anderem über die Trainingssituationen an den Stützpunkten in Magdeburg, Essen und Würzburg. Zahlreiche Olympiakandidaten wie Florian Wellbrock, Sarah Köhler, Leonie Beck, Poul Zellmann und Damian Wierling kommen zu Wort.

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