Alster-Schwimmhalle bleibt geschlossen | Neueröffnung in dreieinhalb Jahren

Seit Monaten ist die Alster-Schwimmhalle wegen der Pandemie geschlossen. Nun beginnt der Umbau früher als geplant.

Die altehrwürdige Alster-Schwimmhalle in Hamburg wird so wie sie viele Schwimmsportler seit fast 50 Jahren kennen nicht mehr öffnen. Die wohl bekannteste Schwimmarena Norddeutschlands ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März geschlossen. Nun wird die ohnehin vorgesehene Sanierung der Halle um mehrere Wochen vorgezogen. Rund 60 Millionen Euro will die Hansestadt in das Bad investieren. Ende 2023 oder Anfang 2024 soll das 50-Meter-Bad im neuen Look wieder öffnen.

Das vorläufige Ende der Alster-Schwimmhalle ist trist. Eigentlich hätten just in diesen Tagen die schnellsten Masters des Landes bei den Deutschen Meisterschaften eine Abrissparty feiern können. Noch Ende Februar absolvierten rund 100 Schwimmerinnen und Schwimmer in dem Becken erfolgreich die SWIM 100×100.

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Bei der Sanierung soll unter anderem die Decke der Halle erneuert werden. Außerdem bekommt das Bad neue Umkleideräume, Duschen und eine aktuelle Wasseraufbereitungsanlage. Wichtig für alle Wettkampfschwimmer: Nach dem Umbau sollen im 50-Meter-Pool auch wieder hochkarätige Wettbewerbe stattfinden können. Diese waren zuletzt ausgeblieben, weil das Becken mit modernen Anschlagmatten versehen einige Zentimeter zu kurz war. Mehr über den Umbau lesen Sie hier.

SWIM 100x100 in Hamburg-22
Martin Lenz

Die Teilnehmer der SWIM 100×100 jubeln nach dem letzten Hunderter in der Alster-Schwimmhalle.

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