Kusch stark | London Roar führt vor LA Current

Mit starken Zeiten steuerte Marius Kusch Punkte zur Führung seines Teams London Roar bei. Lange Zeit konnte sich keine Mannschaft nach vorne absetzen.

Mit 49,67 Sekunden schlug Marius Kusch über 100 m Schmetterling als zweiter an. Geschlagen geben musste sich der Essener nur von Tom Shields, der für das Team LA Current an den Start geht. In der 4×100 m-Freistil-Staffel führte Kusch sein Team als dritter Starter vom vierten auf den zweiten Platz (Split: 46,54 Sekunden). Die Schwimmerinnen und Schwimmer der Teams London Roar, LA Current und Tokyo Frog Kings lieferten sich spannende Rennen und schienen die Führungsposition für den zweiten Tag unter sich ausmachen zu wollen. Etwas absetzten konnten sich am Ende des Tages die Löwen aus London, nachdem LA Currents Frauen in der 4×100 m-Lagen-Staffel einen Fehlstart machten und somit disqualifiziert wurden. Die Lagenwahl für die Ausscheidungsrennen morgen liegt bei London Roar, die die Lagen-Staffel bei den Frauen für sich entschieden. Kurze Zeit später gewann LA Current die Staffel der Männer in einem spannenden Finisch und darf somit morgen die Lage der Skins bei den Männern wählen.

Langsamer als Koch

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Über 200 m Brust siegte Will Licon (La Current) in 2:03,92 Sekunden vor Weltrekordhalter Kirill Prigoda (London Roar). Zum Vergleich: Marco Koch schwamm am Montag 2:00,81 Minuten über diese Strecke. Starschwimmer Adam Peaty, der auf den kürzeren Bruststrecken zuhause ist, belegte Platz sechs. Über die kurzen 50 m Brust siegte Peaty später in 26,10 Sekunden, bei den Frauen ging der Sieg über diese Strecke an Peatys Teamkollegin Alia Atkinson (29,66 Sekunden). Christian Diener musste der Konkurrenz über 200 m Rücken den Vortritt lassen. In einem starken Feld schwamm der Potsdamer beim Sieg von Olympiasieger Ryan Murphy (1:48,03 Sekunden) in 1:50,58 Minuten auf den sechsten Platz. Im knapp beieinander anschlagenden Feld blieben vier Schwimmer unter 1:50,00 Minuten.

DC Trident liegt nach dem ersten Wettkampftag mit 163 Punkten auf dem vierten und letzten Platz. Auch gute Leistungen von Amy Bilquest, die über 200 m Rücken eine Sekunde schneller als vor einer Woche schwamm und damit den Sieg für ihr Team holte, oder Velimir Stjepanovic und Zane Grothe, die in 4:41,46 Minuten über 400 m Freistil zeitgleich auf dem ersten Platz anschlugen, brachten das Team nicht auf die vorderen Ränge. Kathrin Demler belegte über 400 m Freistil den vierten Platz und steuerte fünf Punkte zum Gesamtergebnis bei. Nachdem die Dreizacke bereits in ihren ersten beiden Matches nur drei Punkte sammeln konnten, müssen sie sich jetzt steigern, um die Vorrunde zu überstehen und ins Halbfinale einzuziehen.

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