Mittwoch, 24. April 2024

Imoudu im Finale | Kaylee McKeown kratzt zweimal am Weltrekord

Bei der Weltcup-Serie ging es am vergangenen Wochenende in Athen zur Sache. Ein Ausrufezeichen in der frühen Olympiasaison setzte die Australierin Kaylee McKeown.

Frank Wechsel Olympiasiegerin Kaylee McKeown schwamm in Athen gleich zweimal in die Nähe des Weltrekords (Archivbild).

Nach 27,02 Sekunden stoppte die Uhr für Kaylee McKeown über 50 Meter Rücken. Damit blieb die australische Weltmeisterin bei der zweiten Station der Weltcupserie nur vier Hundertstel über dem Weltrekord. Seit 2018 hält Liu Xiang aus China diese Bestmarke. Nachdem McKeown bereits am vergangenen Wochenende in Berlin ihre gute Form unter Beweis gestellt hatte, legte sie in Athen noch einmal nach. Und auch über die doppelte Distanz ließ es sich die Australierin nicht nehmen, der Schwimmwelt zu zeigen, dass ein Sieg über die Rückenstrecken zurzeit nur über sie möglich ist. In 57,63 Sekunden fehlten McKeown nur 18 Hundertstel zu ihrem eigenen Weltrekord. Platz zwei über diese Distanz sicherte sich in Athen Kyle Masse aus Kanada, die in 1:00,10 Minuten fast zweieinhalb Sekunden später anschlug.

Qin Haiyang weiter ungeschlagen

Brustschwimmer Qin Haiyang bleibt auch nach der zweiten von drei Weltcupstationen ungeschlagen. Wie in Berlin schwamm der Chinese über 50, 100 und 200 Meter Brust zum Sieg, über die kürzeste Distanz verwies er Weltrekordhalter Adam Peaty auf den Platz zwei. Der Brite, der nach einer längeren Pause in Berlin in 26,98 Sekunden sein Wettkampf-Comeback gegeben hatte, steigerte sich in Athen auf 26,89 Sekunden, musste dem Chinesen (26,52 Sekunden) jedoch den Vortritt lassen. Der deutsche Rekordhalter Melvin Imoudu schwamm in diesem Finale in 27,29 Sekunden auf Platz sechs, bei seinen weiteren Starts über 100 (1:00,82 Minuten) und 200 Meter Brust (2:24,89 Minuten) belegte er die Plätze zehn und 15.

Über vier Strecken war mit Ole Mats Eidam ein weiterer deutscher Athlet in Athen vertreten. Der Potsdamer sicherte sich über 100 Meter Freistil in 49,89 Sekunden mit dem zehnten Rang seine beste Platzierung. Über 100 Meter Schmetterling (53,76 Sekunden), 50 Meter Freistil (22,89 Sekunden) und 50 Meter Schmetterling (24,36 Sekunden) belegte er die Plätze 14, 13 und 19. Alle Ergebnisse aus Athen gibt es hier.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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