1,45 Millionen US-Dollar Preisgeld
Florian Wellbrock und Sarah Köhler starten beim Weltcup in Berlin

Mit Spitzenbeteiligung aus Deutschland beginnt die Weltcup-Serie 2021 am 1. Oktober in Berlin. Insgesamt stehen vier Stationen auf dem Programm

Frank Wechsel

Nachdem die ersten beiden geplanten Weltcup-Stationen 2021 abgesagt wurden, findet der Auftakt der Wettkampf-Serie 2021 in Berlin statt. Vom 1. bis zum 3. Oktober kämpfen internationale Top-Schwimmerinnen und -Schwimmer in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) um die ersten Punkte des Weltcups 2021, bis Ende Oktober stehen danach in Budapest, Doha und Kasan weitere Stationen im Kalender. Anders als 2019, als einige Wettkämpfe der Weltcup-Serie auf der Langbahn ausgetragen wurden, werden 2021 wieder alle Rennen auf der Kurzbahn geschwommen.

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Weltcup-Serie 2021

DatumOrt
12. - 14. AugustJinan (China) abgesagt
19. - 21. AugustSingapur (Singapur) abgesagt
01. - 03. OktoberBerlin (Deutschland)
07. - 09. OktoberBudapest (Ungarn)
21. - 23. OktoberDoha (Quatar)
28. - 30. OktoberKasan (Russland)

Insgesamt 1,45 Millionen US-Dollar an Preisgeldern hat der Weltschwimmverband Fina für die Wettkampfserie ausgerufen. 556.000 US-Dollar sollen am Ende der Serie an die Top Ten der Gesamtwertung ausgezahlt, pro Weltcup-Station sollen jeweils 224.000 US-Dollar an die besten 20 verteilt werden. Wie genau diese Platzierungen ermittelt werden sollen, ist aber noch offen. Durch diese Aufteilung lässt sich aber vermuten, dass es für einzelne Platzierungen oder Medaillen keine Preisgelder geben wird.

44 Mitglieder aus Olympia- und Perspektivkader

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Drei Wochen vor Wettkampfbeginn ist bereits klar, dass auch aus deutscher Sicht einige Topathleten dabei sein werden. Zu den insgesamt 44 Mitgliedern des deutschen Olympia- und Perspektivkaders, die schon für den Weltcup in Berlin gemeldet sind, gehören auch Freiwasser-Olympiasieger Florian Wellbrock und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Sarah Köhler. Wellbrock hatte bereits nach den Spielen in Tokio angekündigt, dass er die Kurzbahn-Saison ernst nehmen und bei der EM im November und den Weltmeisterschaften im Dezember am Start stehen wolle. Bisher hat der Magdeburger sich ausschließlich auf internationale Höhepunkte auf der 50-Meter-Bahn konzentriert, in diesem Jahr könnten also einige Titel hinzu kommen.

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