Montag, 15. Juli 2024

Swimrunner begeistern mit neuen Streckenrekorden

Akuna (Ötillö) Laufen und Schwimmen im stetigen Wechsel – das ist Swimrun.

Die Ötillö-Weltmeisterschaft im Stockholmer Schärengarten ist das große Highlight im jährlichen Swimrun-Kalender. Am Montag war es wieder soweit: Insgesamt 160 Zweier-Teams machten sich auf die traditionelle Strecke, die über 75 Kilometer und 24 Inseln von Sandhamn nach Ütö führt. 65 Kilometer dieser Distanz werden als Traillauf zurückgelegt, zwischen den Inseln werden insgesamt zehn Kilometer geschwommen. Swimrun ist ein unvergleichliches und naturnahes Abenteuer, die WM durch das Archipel vor Stockholm gilt als eines der härtesten Ein-Tages-Events im Ausdauerbereich.

Bei der 16. Auflage ermöglichten beste Bedingungen extrem schnelle Rennen. Trockenes Wetter, ruhige See und ein leichter Rückenwind ließen die Streckenrekorde in allen Kategorien purzeln. Bei den Männern bewältigte das schwedisch-französische Duo Max Andersson und Hugo Tormento den Kurs in 7:00:59 Stunden. Das schnellste Team des Tages blieb damit gleich 38 Minuten unter der bisherigen Bestmarke aus dem vergangenen Jahr. Um 25 Minuten auf jetzt 7:49:54 Stunden verbesserten Desirée Andersson und Alexander Berggren (Schweden) den Rekord in der Mixed-Kategorie. Für den neuen Standard bei den Frauen sorgten Schwedinnen Helena Sivertsson und Ulrika Eriksson. In 8:35:56 Stunden blieben sie 21 Minuten unter dem bisherigen Streckenrekord.

Impressionen von der Swimrun-WM 2022:

Fotos: Jean-Marie Gueye und Pierre Mangez (Ötillö)

16 Swimrunner aus Deutschland

Aus Deutschland gingen acht Teams an den Start, dabei erzielten Fabian Eberhard und Markus Rössel in 8:52:08 Stunden und Platz 14 in der Männerwertung das beste Resultat. Sabine Kost und Jessica Tamms kamen nach 13:00:30 Stunden als 24. Frauenteam ins Ziel. Auf Platz 27 der Mixed-Wertung schafften es Jacob Langloh und Katharina Heining (10:40:55 Stunden).

Alle Ergebnisse von der Swimrun-Weltmeisterschaft gibt es hier.

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

Verwandte Artikel

Neueste Artikel