Samstag, 18. Mai 2024

Olympia in Tokio | Wunram, Beck, Wellbrock und Muffels bleiben qualifiziert

Alle für Tokio 2020 qualifizierten Sportler sollen auch für Tokio 2021 qualifiziert sein, sagt Thomas Bach. Was bedeutet das für die deutschen Schwimmer?

Die Verschiebung der Olympischen Spiele um ein Jahr kann im Einzelfall für große Verunsicherung sorgen. Zum Beispiel bei jenen deutschen Schwimmern, die sich bereits für Tokio qualifizieren konnte. Immerhin erhielten die vier Freiwasserschwimmer Finnia Wunram, Leonie Beck, Florian Wellbrock und Rob Muffels durch eine Aussage von Thomas Bach eine Art Startplatz-Garantie. Der IOC-Präsident sagte in einer über Twitter verbreiteten Meldung: „Es ist klar, dass diejenigen Athleten, die sich für die Olympischen Spiele Tokio 2020 qualifiziert haben, weiterhin qualifiziert sind.“ Die vier deutschen Open-Water-Asse hatten sich durch Top-Ten-Platzierungen bei der WM 2019 in Südkorea persönliche und nicht übertragbare Startplätze für das Olympiarennen gesichert.

Etwas anders sieht die Situation bei den Beckenschwimmern aus, wo die Nominierung für die Spiele nicht über bestimmte Platzierungen, sondern über die nationalen Sportverbände erfolgt. Hier dürfte es in naher Zukunft neue Richtlinien zur Olympia-Nominierung durch den Deutschen Schwimm-Verband geben. Dabei ist anzunehmen, dass diese nahezu identisch mit den Richtlinien für 2020 sein werden. Bis zur Veröffentlichung sollte auch geklärt sein, ob bereits erfüllte Normzeiten ihre Gültigkeit behalten. Sieben Athleten (Sarah Köhler, Laura Riedemann, Florian Wellbrock, Marco Koch, Philip Heintz, Marius Kusch und Jacob Heidtmann) war dies seit Januar gelungen.

Bestehen bleiben durch die Worte Bachs in jedem Fall die deutschen Staffel-Qualifikationen über 4 x 100 Meter Freistil (Männer und Frauen), 4 x 200 Meter Freistil (Männer und Frauen) und 4 x 100 Meter Lagen (Männer Frauen und Mixed). Die Staffelplätze sollten ursprünglich an die jeweils vier schnellsten Athleen im Nominierungszeitraum gehen.

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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