Montag, 17. Juni 2024

16-jähriger Rumäne mischt die Weltelite auf

Frank Wechsel Lukas Märtens fehlten nur Hundertstel zur nächsten Runde.

Pieter van den Hoogenband (2000), Ian Thorpe (2004), Michael Phelps (2008), Yannik Agnel (2012), Sun Yang (2016): Die prominente Liste der 200-Meter-Freistil-Olympiasieger zeigt, welche Bedeutung diese Strecke im internationalen Schwimmsport genießt. In Tokio wird es einen neuen Titelträger geben, so viel steht fest, denn die Granden der Vergangenheit sind nicht mehr dabei. In den Vorläufen überzeugte am Sonntag vor allem der Südkoreaner Sunwoo Hwang, der in 1:44,62 Minuten als einziger unter der Marke von 1:45,00 Minuten blieb. Ebenfalls stark präsentierten sich Fernando Scheffer (1:45,05 min), Tom Dean (1:45,24 min), David Popovici (1:45,32 min) sowie Duncan Scott (1:45,37 min). Der 16-jährige Rumäne Popovici wurde erst vor zwei Wochen Junioren-Europameister über 50, 100 und 200 Meter Freistil.

Für die beiden deutschen Starter, Jacob Heidtmann und Lukas Märtens, reichte es trotz guter Leistungen ganz knapp nicht für die nächste Runde. Märtens kam in 1:46,69 Minuten bis auf 28 Hundertstel an seine Bestzeit heran und wurde 17. Heidtmann verbesserte seinen Hausrekord von 1:46,83 Minuten auf 1:46,73 Minuten, das reichte für den 19. Rang. Fürs Halbfinale wäre eine Zeit von 1:46,67 Minuten nötig gewesen.

Frank Wechsel Jacob Heidtmann schied trotz Bestzeit aus.

Für Märtens wurde es zum Ende des Abschnitts noch einmal knapp. Weil sich ein Sportler aus dem Halbfinale abgemeldet hatte, ging es für Märtens und den Japaner Katsuhiro Matsumoto in einem Swim-Off um den letzten Platz im Halbfinale. In 1:46,40 Minuten schwamm der Magdeburger zwar schneller als im Voirlauf und erneut zu einer neuen persönlichen Bestzeit, verlor aber an den Wenden zu viel auf seinen Konkurrenten und musste dem Japaner schließlich den Vortritt in die nächste Runde lassen.

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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