Sonntag, 3. März 2024
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Keine Live-Bilder aus Doha | So kannst du die Schwimm-WM trotzdem sehen

Die deutschen TV-Sender machen um die Schwimm-WM in Doha einen Bogen. Immerhin: Der Veranstalter bietet einen kostenlosen Stream.

Frank Wechsel Zwei Kameras fahren ferngesteuert am Beckenrand entlang.

Die deutschen Schwimm-Fans schauen bei der WM mal wieder in die Röhre. Von den am Samstag in Doha (Katar) beginnenden Titelkämpfen wird es bei den TV-Sendern weder im Stream noch im linearen Programm Live-Bilder geben. Aktuell liegen die Übertragungsrechte für Deutschland beim ZDF. Jedoch werde der Mainzer Sender nur “nachrichtlich in den Sport-Regelsendungen und auf sportstudio.de von der Schwimm-WM in Doha berichten”, wie SWIM.DE auf Nachfrage erfuhr. Eurosport hat die Schwimm-WM ebenfalls nicht im Programm. Offenbar lassen auch die letzten Erfolge der deutschen Schwimmer (immerhin sechs Medaillen bei der WM 2023 in Fukuoka) keine zufriedenstellenden Einschaltquoten erwarten. Von der WM in Japan hatte das ZDF noch relativ ausführlich im Livestream und auch punktuell im regulären TV-Programm berichtet. “Wir hätten uns etwas anderes gewünscht”, hieß es gestern vom Deutschen Schwimm-Verband.

Wer trotzdem live dabei sein möchte, wenn Florian Wellbrock und Leonie Beck in der nächsten Woche um Freiwassermedaillen schwimmen, ist auf ausländische TV-Sender und Streams angewiesen. Diese sind in Deutschland in der Regel allerdings nicht ohne Weiteres zu empfangen, sondern nur über einen VPN-Tunnel erreichbar. Einfacher könnte es über den Stream von World Aquatics gehen, der auf der Website eurovisionsport.com zu finden ist. Mit einem kostenlosen Account sollen hier alle WM-Entscheidungen im Schwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen mit englischem Kommentar zu sehen sein. Angeblich prüft World Aquatics aufgrund des deutschen TV-Aus noch, ob auch ein deutscher Kommentar angeboten werden kann. Es bleibt also spannend.

Nach World-Aqutics-Angaben werden die Schwimm-Weltmeisterschaften die bisher größten ihrer Art. Aus 197 Ländern wollen 2.603 Athletinnen und Athleten teilnehmen. So viele waren es noch nie.

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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