Einzelfallentscheidung
Auch Marek Ulrich darf bei Olympia schwimmen

In einer Einzelfallentscheidung hat der DOSB mit Marek Ulrich einen weiteren Schwimmer für die Olympischen Spiele nominiert.

Marek Ulrich
Fabian Fiedler / spomedis Doch in Tokio mit dabei: Marek Ulrich.

In weniger als einem Monat beginnen die Olympischen Spiele in Tokio, die deutschen Olympiaschwimmerinnen und -schwimmer gab der Deutsche Olympische Sportbund im Mai bekannt. Ausnahmen gab es zu diesem Zeitpunkt keine. In einer weiteren Nominierungsrunde hat der DOSB jetzt einen zusätzlichen Schwimmer für das Team nominiert. Der Leipziger Marek Ulrich, der die nationale Olympianorm über 100 Meter Rücken im April knapp um fünf Hundertstel verpasste, steht nun für die 100 Meter und als Absicherung der 4×100 Meter-Lagen-Staffel im Team.

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Ulrich, der in 53,75 Sekunden über 100 Meter Rücken unter der internationale A-Norm für die Olympischen Spiele geblieben war, wurde vom DSV für eine Einzelfallentscheidung vorgeschlagen, diese Entscheidung traf der DOSB nun. “Wir freuen uns sehr, dass der DOSB unserem Vorschlag zur Absicherung der Lagenstaffel gefolgt ist”, sagt Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Zur Vorbereitung auf die Spiele verbrachte Ulrich, genauso wie viele andere DSV-Athleten, vier Wochen im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada. In Tokio ist für die 100 Meter Rücken außerdem der Berliner Ole Braunschweig vorgesehen.

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