Es gibt Begriffe, die beim Sport immer wieder fallen. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Wir erklären, was aerob und anaerob bedeuten.
Frank Wechsel / spomedis
Die richtige Balance aus aeroben und anaeroben Trainingsbelastungen hat beim Schwimmen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Denn wer regelmäßig ins Wasser springt, aber immer in seinem Trott bleibt, tut zwar viel für sein Wassergefühl, wird aber auf lange Sicht nicht schneller werden.
Aerob und anaerob – wer sich mit Schwimmtraining beschäftigt, stolpert früher oder später über diese Begriffe. Aber was bedeuten sie eigentlich? Aerob ist das „Training unter Verfügbarkeit von Sauerstoff“ (Dr. Klaus Rudolph, Schwimmlexikon). Das bedeutet, dass Fette und Kohlenhydrate unter der Mitwirkung von Sauerstoff so verstoffwechselt werden, dass ausreichend Energie für eine Belastung zur Verfügung steht. Anders sieht es beim anaeroben Training aus. Die Belastung ist hier deutlich höher und erfordert in kurzer Zeit mehr Energie. Die Energiegewinnung erfolgt deshalb größtenteils über die sogenannte Glykolyse und läuft ohne Sauerstoffbeteiligung ab. Nachteil ist, dass in diesem Prozess als Abfallprodukt Laktat entsteht, welches die Muskeln übersäuern lässt und die Leistung bei zu hoher Konzentration hemmt.
Dominante Trainingsform
Bei Ausdauersportarten wie Schwimmen dominiert das aerobe Training in Form des Grundlagenausdauertrainings im GA1-Bereich. Ziel dieses Trainings ist es, Ausdauer aufzubauen und die oxidative Kapazität der Muskeln zu verbessern. Dazu werden mäßig anstrengende Serien mit vielen Wiederholungen und wenig Pause geschwommen. Auch wenn es verlockend ist, sich bei GA1-Serien einen "lauen Lenz" zu machen, darf die Belastung nicht zu niedrig sein. Angepeilt werden immerhin 75 bis 85 Prozent der maximalen
Bei Ausdauersportarten wie Schwimmen dominiert das aerobe Training in Form des Grundlagenausdauertrainings im GA1-Bereich. Ziel dieses Trainings ist es, Ausdauer aufzubauen und die oxidative Kapazität der Muskeln zu verbessern. Dazu werden mäßig anstrengende Serien mit vielen Wiederholungen und wenig Pause geschwommen. Auch wenn es verlockend ist, sich bei GA1-Serien einen "lauen Lenz" zu machen, darf die Belastung nicht zu niedrig sein. Angepeilt werden immerhin 75 bis 85 Prozent der maximalen
Bei Ausdauersportarten wie Schwimmen dominiert das aerobe Training in Form des Grundlagenausdauertrainings im GA1-Bereich. Ziel dieses Trainings ist es, Ausdauer aufzubauen und die oxidative Kapazität der Muskeln zu verbessern. Dazu werden mäßig anstrengende Serien mit vielen Wiederholungen und wenig Pause geschwommen. Auch wenn es verlockend ist, sich bei GA1-Serien einen "lauen Lenz" zu machen, darf die Belastung nicht zu niedrig sein. Angepeilt werden immerhin 75 bis 85 Prozent der maximalen
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Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.
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