Nur einer war bisher schneller | Paltrinieri schwimmt 1.500-Meter-Europarekord

Mit seinen 14:33,10 Minuten hat Gregorio Paltrinieri für den krönenden Abschluss der Italenischen Meisterschaften gesorgt.

Frei nach dem Motto “Das Beste kommt zum Schluss” hat Italiens Schwimmstar Gregorio Paltrinieri im letzten Rennen der italienischen Meisterschaften für das Highlight der Veranstaltung gesorgt. Im Foro Italico schwamm der 25-jährige Rio-Olympiasieger überragende 1.500 Meter Freistil und schickte mit neuem Europarekord eine Kampfansage an die weltweite Konkurrenz auf den langen Freistilstrecken. In 14:33,10 Minuten unterbot Paltrinieri seinen eigenen Rekord von den Europameisterschaften 2016 um 0,94 Sekunden. Lediglich Weltrekordler Sun Yang war in 14:31,02 Minuten schon einmal schneller (die Top 10 über 1.500 Meter Freistil in der Übersicht). Platz zwei sicherte sich in Rom in 14:49,98 Minuten Domenico Acerenza. Als Dritter schlug der französische Freiwasserspezialist Marc-Antoine Olivier (15:06,29 min) an.

Paltrinieris 100-Meter-Schnitt von 58,21 Sekunden dürfte auch in Magdeburg verfolgt worden sein. Dort befindet sich 1.500-Meter-Weltmeister Florian Wellbrock nach einem Stützpunktwettkampf Ende Juli, bei dem er über 400 (3:46,99 min), 800 (7:51,46 min) und 1.500 Meter Freistil (14:53,62 min) gewann, im Sommerurlaub. Sein italienischer Dauerrivale Paltrinieri hatte in Rom bereits über 800 Meter seine starke Form gezeigt, als er in 7:40,22 Minuten nur eine Sekunde über seinem Europarekord blieb.

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Pellegrini gelingt Doppelsieg

Nicht nur Paltrinieri ließ bei der dreitägigen Veranstaltung, die ohne Vor- und Endläufe ausgetragen wurde, aufhorchen. Für Spitzenleistungen sorgte unter anderem Youngster Benedetta Pilato. Die 15-jährige Brustsprinterin stellte bei ihrem Sieg in 29,85 Sekunden einen Junioren-Weltrekord auf. Über 1.500 Meter Freistil ließ Martina Caramignoli in starken 15:56,09 Minuten überraschend Simona Quadarella deutlich hinter sich. Jeweils zwei erste Plätze erschwammen sich Federica Pellegrini über 100 und 200 Meter Freistil (54,33 und 1:57,80) sowie die Schweizerin Lisa Mamie über 100 und 200 Meter Brust (1:06,60 und 2:24,27 min).

Bei den Männern überzeugte Sprinter Alessandro Miressi mit schnellen 50 und 100 Metern Freistil (21,93 und 48,15 Sekunden). Gabriele Detti schwamm über 400 Meter Freistil in 3:43,73 Minuten zum Sieg. Über 200 Meter Brust triumphierte Marco Koch aus Frankfurt.

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