Glania machte nach dem Vorlauf zwar drei Positionen gut, konnte sich in der Zeit aber nicht verbessern. 53,94 Sekunden benötigte der 1,93 Meter große Athleten im Halbfinale. Am Morgen war er noch 53,87 Sekunden geschwommen. Der EM-Dritte verpasste damit die durchaus realistische Chance, den Endlauf zu erreichen. Dafür hätte der Student der Zahnmedizin 53,34 Sekunden schwimmen müssen, was nur eine Zehntelsekunde unter seiner Bestzeit liegt.
„Das war enttäuschend. Ich wollte im Halbfinale einen drauf setzen und Bestzeit schwimmen. Dann wäre das Finale möglich gewesen“, sagte der DSV-Schwimmer dem ZDF. Er werde sich nun auf die 200 Meter Rücken und die Lagenstaffel konzentrieren.
Als Schnellste zogen die US-Amerikaner Ryan Murphy und David Plummer in 52,49 und 52,50 Sekunden in den Endlauf ein. Dahinter lauert Weltmeister Mitch Larkin aus Australien.