Ötillö auf Rügen | Frankreichs Swimrunner dominieren beim 46 Kilometer langen Saisonauftakt

257 Athleten aus 26 Nationen eröffneten auf Rügen die neue ÖTILLÖ-World-Series-Saison. Über die Langdistanz setzten sich vor allem französische Teams durch – bei kühlen, aber guten Bedingungen.

Martin Wikestadt / Ötillö Die nächste Schwimmetappe ruft: Beim Ötillö wird ständig zwischen den Disziplinen hin und her gewechselt.

Mit Sonne, 12 bis 14 Grad Luft- und Wassertemperatur sowie anspruchsvollen 46,1 Kilometern präsentierte sich Rügen als würdiger Auftakt der Ötillö Swimrun World Series 2026. Insgesamt gingen 257 Athleten aus 26 Nationen über die Distanzen Experience, Sprint und World Series an den Start. Auf der Langdistanz standen 5,4 Kilometer Schwimmen und 40,7 Kilometer Laufen auf dem Programm. Wie immer wird beim Swimrun häufig zwischen den Disziplinen gewechselt. Zwischen dem Start in Putbus und dem Ziel auf der Seebrücke in Binz unterteilte sich das Hauptrennen in acht Schwimm- und neun Laufabschnitte.

Im Männerrennen dominierten die französischen Brüder Arnaud und Pierre de Lustrac. Die amtierenden Weltmeister kontrollierten das Rennen clever und entschieden vor allem den langen Schwimmabschnitt im Selliner See für sich. Nach 4:17:19 Stunden siegte das Duo mit mehr als fünf Minuten Vorsprung vor Thomas Guerry und Emeryc Gennesson (Frankreich). Platz drei belegte das schweizerisch-deutsche Duo Daniel Rowland und Ben Thiesmeyer.

Deutscher Teilnehmer gewinnt Solo

Auch im Mixed triumphierte Frankreich: Tom Ralite und Elfie Arnaud gewannen in 4:22:44 Stunden und wurden damit auch Gesamtdritte. Sie verwiesen Alexander Berggren und Kristin Larsson (Schweden) sowie Florian Schäfer und Lydie Waucquier (Frankreich) auf die Plätze zwei und drei.

Bei den Frauen setzten sich Mélisande Muller (Frankreich) und Hanna Skårbratt (Schweden) nach einem starken Finish im langen Schwimmen durch. Die Schwedinnen Desirée Andersson und Anna Hellström sowie die Französinnen Johanne Laizeau und Pauline Storchan kamen ebenfalls aufs Podium.

Schnellster Solostarter war Jonathan Thiesmeyer aus Deutschland in 4:39:16 Stunden. Niamh Murphy aus Irland war bei den Solo-Frauen in 5:13:18 Stunden am schnellsten.

Die Bilder des Tages

9 Uhr am Morgen: Die Swimrunner starten in Potbus in die World Series.

Beim Lauf durch die Felder ist das Meer nie weit.

Rund zwölf Prozent der Strecke sind die Athletinnen und Athleten im Wasser.

Hinein ins Vergnügen: Bei 12–14 Grad Wassertemperatur ist das Schwimmen eine frische Angelegenheit.

Gelaufen werden insgesamt mehr als 40 Kilometer.

Nach der Anstrengung ist die Freude im Ziel groß.

Die Mixed-Sieger köpfen im Ziel eine Flasche Schampus.

Die Topzeit des Tages erzielt ein Männer-Duo aus Frankreich. Sie bewältigen die 46 ilometer in 4:17:19 Stunden.

4:38:07 Stunden benötigt das schnellste Frauen-Duo.

Jonathan Thiesmeyer sorgt im Solo für den einzigen Sieg aus deutscher Sicht.

Als schnellste Solo-Frau erreicht Niamh Murphy aus Irland das Ziel in Binz.

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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