Ryan Lochte | Erst Selbstmordgedanken, jetzt Vaterfreuden

Gleich zweimal hat es Olympiasieger Ryan Lochte in den vergangenen Tagen in die Klatschpresse geschafft. Der zweite Grund dürfte ihm wesentlich angenehmer sein.

Am Donnerstag teilte Lochte über Instagram mit, dass er Vater eines Jungen geworden sei. “Niemals zuvor habe ich ein Wunder miterlebt. Bis heute Morgen. Ich kann nicht aufhöre zu weinen”, schrieb der 32-Jährige. Der Junge trägt den Namen Caiden Zane Lochte. Mutter Kayla Rae Reid ist dem Vernehmen nach wohlauf.

Erst wenige Tage zuvor hatte Lochte in einem Interview mit ESPN von Selbstmordgedanken nach den Olympischen Spielen 2016 berichtet. “Nach Rio war ich wahrscheinlich die meistgehasste Person. Es gab einige Momente, bei denen ich dachte ‘wenn ich jetzt schlafen gehe und nie wieder aufwache, ist das okay’.”

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Nachdem Lochte mit einigen Teamkameraden unter Alkoholeinfluss an einer Tankstelle randaliert hatte, sagten die Sportler der Polizei, sie seien überfallen worden. Jedoch hatte eine Überwachungskamera die ganze Aktion aufgezeichnet und Lochte musste sich im brasilianischen Fernsehen entschuldigen. Wegen der Affäre darf er noch bis Mitte 2017 keine Wettkämpfe bestreiten. An den Spielen 2020 in Tokio will der dann 36-Jähige erneut teilnehmen.

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