So finden Sie das passende Modell

Die Universalbrille für alle kann es nicht geben, dafür sind unsere Gesichtsformen zu unterschiedlich und die Anforderungen zu individuell. Um im Schwimmbrillen-Dschungel trotzdem das passende Modell zu finden, sollten Sie deshalb mehrere Varianten ausprobieren.

| 21. März 2016 | MATERIAL

Schwimmbrillen | Schwimmbrillen.

Schwimmbrillen.

Foto >spomedis

Wussten Sie, dass Mark Spitz bei seinen sieben Goldmedaillen 1972 keine Schwimmbrille trug? Er durfte nicht, der Augenschutz war bei Wettkämpfen noch nicht zugelassen. Diese und andere Geschichten über Schwimmbrillen sowie alles über Marken, Gläser und Material lesen Sie jetzt im Titelthema der SWIM17, die Sie hier für 4,20 Euro bestellen können.

Schwimmbrille | Das Titelthema der SWIM 17: Schwimmbrillen.

Das Titelthema der SWIM 17: Schwimmbrillen.

Foto >spomedis GmbH

Ob Sie eine Schwimmbrille für Wettkampf, Training oder Freiwasser suchen, bereits im Geschäft können Sie feststellen, ob ein Modell überhaupt für Sie infrage kommt. Dafür hat sich folgendes Verfahren bewährt:

1.  Drücken Sie die Brille ohne Kopfband leicht auf die Augen. Hält sie zumindest kurz von allein, ist das ein Zeichen dafür, dass die Brille auch im Wasser eine gute Passform hat.

2. Achten Sie auf einen komfortablen Sitz. Die Schwimmbrille sollte schon beim ersten Aufsetzen weder an den Augenrändern noch auf der Nasenspitze unangenehm drücken.

3. Entscheiden Sie sich für ein Design, das Ihnen zusagt, und achten Sie darauf, dass die Tönung der Gläser dem Einsatzzweck der Brille entspricht.

Zoggs-Video: So finden Sie die passende Brille

Färbung

Die Farbe der Gläser ist übrigens mehr als nur ein Designelement. Was die Colorierung bewirken soll:

Färbung

Effekt

Grau

für eine natürliche Wahrnehmung von Farben und Kontrasten.

Blau/Violett:

soll Kontraste erstärken, rechts blendfrei, für drinnen und draußen geeignet.

Braun/Rot

verbessert die Sicht auf längerer Distanz, gut fürs Freiwasser.

Gelb/Orange

verschärft Kontraste, eher fürs Becken.

Swipe me

Technik-Features

Schwimmbrillen können heute deutlich mehr als nur die Augen vor aggressivem Chlor zu schützen. In modernen Brillen steckt jede Menge Hightech.  Dichtungen und Kopfband, früher aus Gummi, werden meist aus flexiblen Kunststoffen hergestellt. Besonders beliebt ist Silikon, das reißfester als Gummi ist und resistent gegen Chlor, Salz und Sonnenlicht. Für die Gläser wird kratzfestes Polycarbonat verwendet.

Beim Kauf einer neuen Schwimmbrille werden Sie wahrscheinlich auf diese Fachwörter stoßen:

Polarized: Polarisierende Gläser sollen Reflexionen auf dem Wasser und die damit verbundene Blendwirkung beseitigen.

Mirrored: Verspiegelte Gläser reflektieren das Sonnenlicht, gut für draußen bei großer Helligkeit.

UV-Schutz: Heute Standard bei vielen Brillen. Wichtig für Draußenschwimmer.

Optical lenses: Schwimmbrillen mit Stärke sind für Brillenträger eine gute Alternative zu Kontaktlinsen. Fast alle Hersteller bieten inzwischen Modelle an, die sich äußerlich kaum noch von Brillen ohne Korrektur unterscheiden und auch nicht viel teurer sind.