Cool-down im Schwimmen: Pflichtprogramm oder überschätzte Routine?

Ist das Cool-down nach dem Schwimmen wirklich entscheidend für die Erholung? Neue Studien stellen den Nutzen infrage – und sorgen für Diskussionen.

Hand
Frank Wechsel / spomedis Ein paar lockere Züge nach dem harten Einsatz können physische und mentale Effekte haben.

Aktuell steuert die Schwimmsaison auf ihre regionalen und nationalen Meisterschaften zu, und überall im Land versuchen sich die Schwimmerinnen und Schwimmer mit Topleistungen für die Saisonhöhepunkte zu qualifizieren. Für neue Bestzeiten gelten hartes Training und smartes Tapering als wichtigste Voraussetzungen – doch auch die Erholung zwischen den Rennen spielt eine zentrale Rolle, denn fast immer absolvieren die Sportlerinnen und Sportler mehrere Rennen an einem Tag. Manchmal liegen zwischen den Einsätzen mehrere Stunden, manchmal auch nur Minuten. Für viele deshalb ein fester Bestandteil des Wettkampfes: das Cool-down nach dem Rennen.

Allerdings wird diese Routine immer wieder infragegestellt. Ist das Ausschwimmen nach intensiven Belastungen tatsächlich notwendig?

Die positiven Effekte auf den Organismus sind von der Sportwissenschaft längst bewiesen. Dazu gehört, dass das Cool-down den Laktat-Abbau unterstützt, die Herzfrequenz senkt und die Durchblutung fördert. Zudem soll es helfen, die Körpertemperatur zu regulieren und die Atemwege schneller zu stabilisieren. Viele Schwimmer berichten zudem, dass sie sich nach dem Ausschwimmen entspannter fühlen und mental besser auf den nächsten Start vorbereitet sind.

Studien zeigen kaum Effekte auf die Leistung

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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