Sicherheit :
7 Tipps für Ihr Training im Freiwasser

Rekordtemperaturen am Wochenende werden viele Schwimmer nicht nur ins Freibad, sondern auch ins Freiwasser locken. Bei swim lesen Sie 7 Tipps, wie Ihre nächste Einheit in Fluss, Badesee oder Meer noch sicherer wird.

Unter Beobachtung

Wenn Sie niemanden zum Mitschwimmen motivieren können, nehmen Sie alternativ jemanden mit, der Sie vom Ufer aus im Blick behält. Ein wenig mehr Sicherheit haben Sie an Badestellen, die von der DLRG bewacht werden. Für Nord- und Ostsee gibt es jetzt eine spezielle DLRG-App, die Sie informiert, welcher Strandabschnitt bewacht ist und wo das Baden überhaupt erlaubt ist.

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Ostsee
Sonja Schleutker-Franke / spomedis Viele Strände an Nord- und Ostsee werden von der DLRG bewacht.

Farbenfrohe Kleidung

Lassen Sie dunkle Kleidung im Schrank. Mit einer neongelben, roten, orangenen oder giftgrünen Badekappe wird Sie selbst ein kurzsichtiger Schwimmer oder Bootsführer nicht übersehen.

Bruno Baumgartner im Fehmarnbelt
Frank Wechsel / spomedis Mit bunter Kappe sind Sie gut zu erkennen.

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Vermeiden Sie Überraschungen

Gerade in Fließgewässern können Strömungen auftreten, denen Sie sich nur in guter Kondition aussetzen sollten. Brückenpfeiler verändern die Strömungsverhältnisse und können Sogwirkungen auslösen. Halten Sie mindestens 100 Meter Abstand von Häfen, Wehren, Schleusen, Industrieanlagen, Spundwänden und Fahrrinnen von Schiffen. Tageszeitabhängig können Gezeitenströmungen die normale Flussströmung verändern.

Hamburger Freiwasserschwimmen 2012 - 15
Frank Wechsel / spomedis Ganz klar die Stärkeren: Machen Sie um Schiffe einen großen Bogen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Springen Sie nicht vom Ufer. Meiden Sie steinige und bewachsene Uferzonen, Naturschutzgebiete, Schilfgürtel, Brut- und Laichgebiete, wenn Sie das Wasser betreten. Auch von oben lauert Gefahr: Wasserfeste Sonnencreme ist im Freiwasser Pflicht.

Still und starr ruht der See 1
Frank Wechsel / spomedis Bewachsene Uferzonen eignen sich nicht zum Reinspringen.

Parallel zum Ufer

Natürlich ist es reizvoll, einmal durch den ganzen See zu schwimmen. Eine genauso lange Strecke können Sie aber zurücklegen, wenn Sie parallel zum Ufer hin- und herschwimmen. Das hat den Vorteil, dass Sie schnell wieder an Land kommen, wenn Ihre Kräfte nachlassen.

Bruno ist gestartet
Frank Wechsel / spomedis Parallel zum Ufer können Sie im Ernstfall schnell an Land schwimmen als von der Mitte des Sees.

Zu beiden Seiten

Wenn Sie zu beiden Seiten atmen, haben Sie Ihr unmittelbares Umfeld ständig im Blick. So können Sie schnell auf Boote, Surfer oder andere Schwimmer reagieren als wenn Sie nur einseitig atmen. 

Still und starr ruht der See 2
Frank Wechsel / spomedis Atmen Sie zu beiden Seiten und Sie können auf herannahende Gefahren besser reagieren.

Nicht übertreiben!

Schwimmen Sie bei ersten Erschöpfungsanzeichen mit der Strömung an das nächstliegende Ufer. Halten Sie Ihr Training kurz, um Unterkühlung zu vermeiden. Das gilt besonders in Fließgewässern.

Brunos Beltquerung 2012 - 31
Frank Wechsel / spomedis Wenn es genug ist – schwimmen Sie zügig wieder ans Ufer.

Weiterführende Links Viele Hotelpools lebensgefährlich Notfallarmband sorgt für mehr Sicherheit swimTV: Bruno Baumgartner über die Sicherheit im Open Water

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