Mittwoch, 24. April 2024

Weniger WM-Teilnehmer als erwartet | Rund 170 deutsche Masters wollen es in Doha wissen

Dort, wo Angelina Köhler, Isabel Gose und Lukas Märtens zur Zeit WM-Erfolge feiern, beginnen in einer Woche die Weltmeisterschaften der Masters.

DSV Masters

Für viele Masters steht das Highlight 2024 schon früh im Jahr an. Vom 23. Februar bis zum 3. März treten sie in der katarischen Hauptstadt gegeneinander an auf der Jagd nach Bestleistungen, Medaillen und Titeln. Wie bei den Profis stehen bei den Weltmeisterschaften Wettkämpfe verschiedener Disziplinen auf dem Programm. Die Schwimmerinnen und Schwimmer starten am 26. Februar in ihre Beckenwettkämpfe im Aspire Dome, an den ersten beiden Veranstaltungstagen stehen die Rennen über 3 Kilometer im Freiwasser an.

53 Masters aus Deutschland haben sich für die Freiwasserrennen gemeldet, bei den Wettkämpfen im Becken steht bei 174 Namen das deutsche Kürzel in den Startlisten. Viele haben sich für einen Doppelstart entschieden. Insgesamt sind die Wettkämpfe kleiner als der Weltschwimmverband World Aquatics ursprünglich erwartet hatte.

Weniger Meldungen als erwartet

Maximal 6.000 Schwimmerinnen und Schwimmer dürfen starten, hieß es im Vorfeld. Sollte das Limit erreicht sein, werde das Meldeportal noch vor offiziellem Meldeschluss schließen. Um dem erwarteten Meldeaufkommen Herr zu werden, sollen die Wettkämpfe auf zwei Becken aufgeteilt werden. Das sei aber nun nicht mehr nötig, heißt es vom Weltschwimmverband. Geschwommen wird also nur im Wettkampfbecken im Aspire Dome, in dem Angelina Köhler am Montag die erste deutsche Weltmeisterin seit Britta Steffen wurde.

Anders als im Entry Booklet angegeben, steht das Trainingsbecken nicht zur Verfügung. Wer trainieren möchte, kann dies eine Stunde lang tun, sobald die Wettkämpfe am Abend beendet sind. Diese Möglichkeit besteht jedoch maximal bis 19:30 Uhr. Weitere Trainingsmöglichkeiten gibt es in den beiden Tagen vor Beginn der Beckenwettkämpfe von 8 bis 17 Uhr in einem noch nicht näher benannten Pool. Einen Livestream der Masterswettkämpfe, wie der Weltverband ihn für die offenen Meisterschaften anbietet, wird es wohl nicht geben. Über Microplustiming steht jedoch ein Ergebnisdienst zur Verfügung.

Kein Essen am Beckenrand

Im Schwimmstadion müssen sich die Athletinnen und Athleten auf strenge Regeln einstellen. So ist es beispielsweise verboten, eigene Verpflegung in die Halle mitzubringen. Erlaubt sein sollen lediglich Riegel und Getränkepulver. Allerdings soll es Möglichkeiten geben, auf dem Veranstaltungsgelände Essbares zu erwerben. Außerdem ist ein Einkaufszentrum in der Nähe. In den Athletenbereichen sollen Kaffee, Säfte und Wasser zur Verfügung stehen, der Verzehr ist jedoch nur in bestimmten Bereichen erlaubt.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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