Mittwoch, 24. April 2024

Schmidtke schmettert am schnellsten

Nach 26,00 Sekunden stoppte die Uhr in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle: Gold und deutscher Rekord für Aliena Schmidtke. Die Magdeburgerin unterbot damit die bisherige Bestmarke von Dorothea Brandt um zwei Hundertstelsekunden. Brandt war die Zeit 2013 bei den Weltmeisterschaften in Barcelona geschwommen.

Trotz Rekord war Schmidtke, die an der Ohio State University in Columbus studiert, nicht ganz zufrieden. „Der Start war nicht optimal“, sagte die 24-Jährige und kündigte für die 100 Meter noch eine Bestzeit an. „Mal sehen, was dann möglich ist.“ Hinter der Siegerin holten mit Anna Dietterle und Maya Tobehn zwei Berlinerinnen Silber und Bronze. Dietterle schwamm 26,17 Sekunden. Tobehn schlug nach 26,74 Sekunden an.

Erst Swim-Off, dann Gold

Bei den Männern sorgte David Thomasberger für ein kleines Kuriosum. Der zwei Meter große Hallenser hatte sich am Morgen erst im Swim-Off den achten Finalplatz gesichert. Im Endlauf schwamm er dann den favorisierten Athleten auf den Innenbahnen davon und holte in 23,81 Sekunden Gold. Silber gewann knapp dahinter Damian Wierling in 23,84 Sekunden. Bronze ging an Luca Nik Armbruster in 24,06 Sekunden.

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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