Sportler des Jahres | Florian Wellbrock Zweiter – Anna Elendt Dritte

Bei der traditionellen Wahl „Sportler des Jahres 2025“ in Baden-Baden rückten auch die Leistungen der Schwimmerinnen und Schwimmer ins Rampenlicht – auch wenn es diesmal nicht zu einem ersten Platz reichte.

World Aquatics Florian Wellbrock wurde im Sommer vierfacher Weltmeister.

Im festlich geschmückten Kurhaus von Baden-Baden ehrten Sportjournalistinnen und -journalisten herausragende Athletinnen und Athleten für ihre Saisonhöhepunkte. Unter den Männern belegte Freiwasserschwimmer Florian Wellbrock einen starken zweiten Platz. Der 28-Jährige vom SC Magdeburg blieb nach seiner historischen Serie mit vier Goldmedaillen bei der Schwimm-WM in Singapur nur hinter Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer zurück. Insgesamt ist es das vierte Mal, dass sich Wellbrock unter den besten drei platzieren konnte (2021, 2023, 2025 Zweiter, 2022 Dritter).

Ergebnis „Sportler des Jahres“
1. Leo Neugebauer (Leichtathletik) 2.343 Punkte
2. Florian Wellbrock (Schwimmen) 1.377
3. Florian Lipowitz (Radsport) 1.140
4. Lukas Märtens (Schwimmen) 786
5. Vinzenz Geiger (Nordische Kombination) 669
6. Amanal Petros (Leichtathletik) 537
7. Oliver Zeidler (Rudern) 302
8. Taliso Engel (Para-Schwimmen) 247
9. Niko Kappel (Para-Leichtathletik) 234
10. Nils Dunkel (Turnen) 219

Auch auf dem Podium der Frauen gibt es eine starke Schwimmerin: Anna Elendt wurde Dritte bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres. Die Brustspezialistin von der SG Frankfurt feierte in Singapur einen überraschenden Weltmeistertitel über 100 Meter Brust, was ihr den Sprung in die Top-Ränge der Gesamtwertung sicherte und ihren Status als eine der aktuell herausragenden deutschen Schwimmerinnen untermauerte. Bei der Sportlerinnenwahl musste sie sich lediglich Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß und Sportgymnastin Darja Varfolomeev geschlagen geben.

Ergebnis „Sportlerin des Jahres“
1. Franziska Preuß (Biathlon) 1.749 Punkte
2. Darja Varfolomeev (Rhythmische Sportgymnastik) 1.701
3. Anna Elendt (Schwimmen) 880
4. Nathalie Armbruster (Nordische Kombination) 861
5. Julia Taubitz (Rodeln) 728
6. Malaika Mihambo (Leichtathletik) 705
7. Laura Philipp (Triathlon) 375
8. Ricarda Funk (Kanuslalom) 344
9 Karina Schönmaier (Turnen) 316
10. Lisa Tertsch (Triathlon) 312

Neben den beiden Podiumsplätzen gab es weitere Anerkennungen für den Schwimmsport: Lukas Märtens, der im April den Weltrekord von Paul Biedermann über 400 Meter Freistil knacken konnte und später Weltmeister wurde, landete auf Rang vier der Männerwertung. Achter wurde Para-Weltmeister Taliso Engel. Zudem wurde die deutsche WM-Staffel im Freiwasserschwimmen bei den Mannschaften Achte, und Para-Schwimmerin Elena Semechin erhielt einen Sonderpreis als Vorbild im Sport.

Ergebnis „Mannschaft des Jahres“
1. Basketball-Nationalmannschaft Männer 2.638 Punkte
2. Hockey-Nationalmannschaft Männer 1.367
3. 4 × 100 m Staffel Frauen Leichtathletik 1.051
4. Nationalmannschaft Nordische Kombination 800
5. Fußball-Nationalmannschaft Frauen 517
6. Rhythmische Sportgymnastik Nationalmannschaft 383
7. Minerva Hase/Nikita Volodin (Eiskunstlauf) 368
8. Mixed-Staffel Freiwasser 318
9. Bob-Team Johannes Lochner 275
10. Mixed-Team Turnen 194

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Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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