Samstag, 25. Mai 2024

Kathrin Demler schwimmt mit Bestzeit ins EM-Finale

Zum ersten Mal in ihrer Schwimmlaufbahn ist Kathrin Demler über 200 Meter Schmetterling unter die Marke von 2:10 Minuten geschwommen. In Budapest brachte die 24-Jährige eine Zeit von 2:09,59 Minuten ins Wasser und wurde für diese starke Leistung mit einem Platz im EM-Finale belohnt. Am Donnerstagabend wird die Essenerin versuchen, ihre neue Bestzeit noch einmal zu unterbieten. Dann trifft Demler im Endlauf unter anderem auf die beiden ungarischen Topfavoriten Boglarka Kapas und Katinka Hosszu, die im Halbfinale in 2:07,25 und 2:08,75 Minuten die besten Zeiten schwammen.

Aus für Koch

Brustschwimmer Marco Koch muss in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele einen heftigen Dämpfer wegstecken. Der Frankfurter Ex-Weltmeister verpasste den Endlauf über 200 Meter Brust denkbar knapp. Als Neuntem fehlten ihm lediglich 0,06 Sekunden für einen Platz unter den besten Acht. In 2:10,03 Minuten schwamm Koch allerdings auch keine gute Zeit. Seine potenziellen Rivalen in Tokio blieben im Halbfinale alle deutlich unter der Marke von 2:10,00 Minuten. Schnellste waren der Schwede Erik Persson in 2:07,85 Minuten sowie Weltrekordler Anton Chupkov aus Russland, der nach 2:07,94 Minuten anschlug. Bis zu den Spielen wird sich Koch in ähnliche Zeitenbereiche steigern müssen, um wie 2016 ins Olympiafinale einzuziehen. Neben den schnellen Europäern werden dann noch die Japaner, die US-Amerikaner und die Australier dazukommen, die ebenfalls starke 200-Meter-Brustschwimmer in ihren Reihen haben.

Mrozinski weiter, Foos ausgeschieden

Über 200 Meter Freistil schickte der DSV mit Julia Mrozinski und Reva Foos gleich zwei Athletinnen ins Rennen um einen Finalplatz. Beide konnten sich nach verhaltenen Vorläufen am Morgen auf Zeiten unter zwei Minuten steigern. Für den Endlauf reichte es aber nur für die Hamburgerin Mrozinski, die in 1:59,21 Minuten auf den achten Platz schwamm. Für die Frankfurterin Foos war in 1:59,97 Minuten als 13. Endstation. Um die Goldmedaille mitschwimmen will morgen Federica Pellegrini. Die italienische Weltrekordlerin liegt nach ihren 1:57,47 Minuten in Lauerposition. Schneller als die Olympiasiegerin waren nur die Tschechin Barbora Seemanova (1:57,20 Minuten) und Charlotte Bonnet aus Frankreich (1:57,30 Minuten).

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

Verwandte Artikel

Neueste Artikel