Knappes Rennen in New York | Andreas Waschburger schwimmt in Rekordzeit um Manhattan

East River, Harlem River, Hudson River: Schneller als je ein Schwimmer zuvor ist Andreas Waschburger einmal um die Insel Manhattan geschwommen.

© HYLO Sports Andreas Waschburger ist den nächsten Rekord geschwommen.

Extremschwimmer Andreas Waschburger hat am frühen Montagmorgen die Insel Manhattan in New York in neuer Rekordzeit umrundet. Der Saarländer absolvierte die 46 Kilometer lange Strecke des „20 Bridges Swim“ durch drei Flüsse in 5:32:14 Stunden. Damit unterbot Waschburger die bisherige Bestmarke des Mexikaners David Olvera um rund zwei Minuten.

Für „Waschi“ ist es der nächste Meilenstein nach dem Rekord für die schnellste Ärmelkanal-Durchquerung der Geschichte sowie der Bestzeit für die Ocean’s Seven. Auch seine Gesamtzeit für die sogenannte Triple Crown of Open Water Swimming – bestehend aus Ärmelkanal, Santa Catalina Channel und 20 Bridges Swim – ist unerreicht. Für die drei Schwimmen benötigte er insgesamt 20:15:29 Stunden. Die aktuellen Zeiten stammen vom Instagram-Account seines Sponsors Hylosport und sind bislang noch nicht offiziell bestätigt.

Start um 1 Uhr nachts

Nach einem nächtlichen Gewitter startete Waschburger um 1:14 Uhr am Pier A in New York. Anschließend kämpfte sich der Freiwasserschwimmer in völliger Dunkelheit, begleitet von einem Kajak und einem Begleitboot, durch die Gewässer rund um Manhattan. Die Strecke führte ihn durch den East River, den Harlem River und den Hudson River sowie unter 20 Brücken hindurch einmal um die Insel. Eine rote Signallampe an seiner Hüfte sorgte dafür, dass der Schwimmer im dunklen Wasser jederzeit gut zu erkennen war. Auch zwischenzeitlicher Regen und stärkerer Wellengang konnten den Olympiateilnehmer von 2012 nicht bremsen.

Vom Begleitboot aus informierte Waschburgers Coach Jan Wolfgarten die Fans über Instagram regelmäßig über den Rennverlauf. Bereits kurz nach dem Start setzte sich Waschburger von den anderen Schwimmern ab, die im selben Zeit-Slot gestartet waren. Von Beginn an bewegte er sich etwas hinter der bisherigen Rekordzeit, wobei die Strömungsverhältnisse auf dem Kurs einen entscheidenden Einfluss auf die Endzeit haben. Am Ende reichte es aber doch zur neuen Bestmarke.

Als Waschburger am Montagmorgen gegen 6:45 Uhr die Runde vollendete, war auch die Sonne über New York aufgegangen. „Bei einem Schwimmen rund um Manhattan muss vieles zusammenpassen: die eigene Leistung, die Strömungen und das Team auf dem Begleitboot. Heute ist alles aufgegangen“, sagte Waschburger, der auch im Eisschwimmen schon große Erfolge erzielt hat. „Dass dabei gleich zwei Rekorde herausgekommen sind, macht diesen Erfolg für mich besonders.“

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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