Von Kube bis Mau: Diese Namen sollten sich die Schwimmfans merken

Sechs Goldmedaillen für Jannis Kube, fünf neue Deutsche Jahrgangsrekorde und eine Dominanz der SSG Leipzig: Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften präsentierte sich eine Nachwuchsgeneration, die dem deutschen Schwimmsport große Hoffnung macht.

Frank Wechsel In Berlin zeigte der deutsche Schwimmnachwuchs sein Können.

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zeigten die 13- bis 18-jährigen Talente, auf wen sich die Schwimmfans in Zukunft freuen dürfen. Fünf Tage lang demonstrierten die Schwimmerinnen und Schwimmer in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) in Berlin ihr Können. Neben zahlreichen spannenden Rennen sorgten vor allem fünf deutsche Jahrgangsrekorde für Aufsehen. Gleichzeitig ragten einige Athletinnen und Athleten mit einer beeindruckenden Titelausbeute heraus.

Kube schwimmt erneut an die Spitze

Erfolgreichster Teilnehmer der Titelkämpfe war erneut Jannis Kube von den Wasserfreunden Spandau 04. Der Schwimmer des Jahrgangs 2011 gewann über 50, 100 und 200 Meter Schmetterling, über 50 und 200 Meter Rücken sowie über 50 Meter Freistil insgesamt sechs Goldmedaillen. Damit führte er bereits zum dritten Mal in Folge das Erfolgsranking der DJM an. Mit seiner Vielseitigkeit und Konstanz bestätigte Kube eindrucksvoll seinen Status als eines der größten Talente im deutschen Schwimmsport.

Bei den Schwimmerinnen teilten sich gleich vier Athletinnen die Spitzenposition. Pia-Marlene Spethmann, Eva Woitag, Zarina Selimovic und Evelyn Wegrotzki verließen Berlin jeweils mit fünf Goldmedaillen. Eine besondere Geschichte schrieben dabei die Zwillinge Pia-Marlene und Mia-Philine Spethmann: Über 100, 200 und 400 Meter Freistil belegten die Schwestern jeweils die Plätze eins und zwei.

Fünf Rekorde als Ausrufezeichen

Zu den sportlichen Höhepunkten zählten die fünf Jahrgangsrekorde. Gleich zwei davon gingen auf das Konto von Nils Nolte vom Berliner TSC im Jahrgang 2009. Er verbesserte die nationalen Bestmarken über 100 Meter Freistil auf 49,85 Sekunden und über 200 Meter Freistil auf 1:47,88 Minuten.

Für weitere Rekorde sorgten Larus Thiel von der SG Bayer mit 23,85 Sekunden über 50 Meter Schmetterling im Jahrgang 2009 sowie Mitja Bauer von der SSG Leipzig, der die 100 Meter Rücken im Jahrgang 2008 in 54,55 Sekunden zurücklegte. Bei den Frauen gelang Leonie Mau vom SSV PCK 90 Schwedt die einzige Rekordleistung. Die Schwimmerin des Jahrgangs 2010 sprintete die 50 Meter Freistil in 25,34 Sekunden.

SSG Leipzig gewinnt die Teamwertung

Die Team-Challenge für das erfolgreichste Nachwuchsteam sicherte sich die SSG Leipzig mit 623 Punkten und deutlichem Vorsprung vor der SG Essen (386) und dem Potsdamer SV (344). Die Leipziger sammelten insgesamt 18 Titel sowie 13 Silber- und 16 Bronzemedaillen und unterstrichen damit ihre herausragende Rolle im deutschen Nachwuchsschwimmen.

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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