Abbruch wegen akuter Lebensgefahr
Josef Köberl versucht die Eismeile in Wasser unter dem Gefrierpunkt

Minus 0,23 Grad hatte das Wasser, in dem Josef Köberl die Eismeile schwimmen wollte. Doch den Versuch musste er kurz vor dem Ende abbrechen.

@7.minds.at 1.511,5 Meter legte Josef Köberl im Eiswasser zurück.

1.609,3 Meter bei maximal fünf Grad Celsius Wassertemperatur: Das sind die Vorgaben der International Ice Swimming Association für die sogenannte Eismeile. Athletinnen und Athleten, die sich der Herausforderung stellen, dürfen nur Badeanzug oder -hose, Schwimmbrille und Badekappe tragen. Neoprenanzüge sind verboten.

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Besonders niedrige Temperaturen für die Eismeile hat sich der Österreicher Josef Köberl ausgesucht. In einer Gletscherspalte am Hintertuxer Gletscher wollte er die Strecke bei minus 0,23 Grad Celsius Wassertemperatur schwimmen. Dafür hätte er den 50 Meter langen Kanal 32-mal durchqueren und anschließend noch 9,3 Meter zusätzlich schwimmen müssen.

Nach 1.511,5 Metern war Schluss

Ein Arzt und ein Rettungsteam begleiteten das Vorhaben des Extremschwimmers, der sich Meter um Meter durch das Eiswasser bewegte. Doch kurz vor dem Ziel musste Köberl den Versuch abbrechen, eine Unterkühlung brachte ihn in akute Lebensgefahr. “Meine Gesundheit war mir wichtiger!”, sagt der Österreicher. Mit 1.511,5 Metern und etwas mehr als 38 Minuten im Wasser darf er sich aber dennoch über den inoffiziellen Streckenrekord der niedrigsten Temperatur über die Distanz in Süßwasser freuen.

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