Europarekord für Großbritannien
Demler und Mrozinski überzeugen in Budapest

Kathrin Demler und Julia Mrozinski haben in ihren EM-Finals ihre Leistungen aus dem Halbfinale bestätigt. Über 4×100 Meter Lagen sorgte die britische Mannschft für einen Europarekord.

Im Finale der Europameisterschaften in Budapest bestätigte Kathrin Demler ihr Form über 200 Meter Schmetterling. In 2:09,94 Minuten blieb die Schwimmerin der SG Essen nur wenige Hundertstel über ihrer Zeit aus dem Halbfinale und belegte den siebten Platz. Den Europameistertitel verteidigte die Ungarin Bologna Kapas, die nach 2:06,50 Minuten 1,64 Sekunden vor der Silbermediallengewinnerin, ihrer Landsfrau Katinka Hosszu anschlug. Den dritten Podiumsplatz sicherte sich die Russin Svetlana Chimrova (2:08,55 Minuten).

Auch Julia Mrozinski bestätigte ihre Zeit aus dem Halbfinale. Über 200 Meter Freistil schwamm die Hamburgerin in 1:59,36 Minuten auf den achten Platz. An der Spitze leisteten sich vier Schwimmerinnen einen spannenden Kampf um die Podestplätze. Barbora Seemanova aus Tschechien hatte am Ende einen hauchdünnen Vorsprung und gewann die Goldmedaille nur zwei Hundertstel vor Weltrekordhalterin Federica Pellegrini. Auf den Bronzerang schlug Freya Anderson aus Großbritannien in 1:56,42 Minuten.

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Zwei Medaillen in einer Stunde

Nur eine knappe Stunde, nachdem Hugo González de Oliveira (52,90 Sekunden) über 100 Meter Rücken den zweiten Platz hinter dem Rumänen Rumäne Robert Glinta (52,85 Sekunden) belegte, sprang der Spanier erneut ins Wettkampfbecken. Über 200 Meter Lagen verwies er den Schweizer Jeremy Desplanches (1:56,95 Minuten) auf den zweiten Platz und sicherte sich den Europameistertitel in 1:56,76 Minuten. Bronze ging an Alberto Razzetti (1:57,25 Minuten) aus Italien.

Für einen Europarekord sorgte am Ende des Abends das britische Team. In der gemischten Staffel über 4 x 100 Meter Lagen schwamm das Team mit Kathleen Dawson, Adam Peaty, James Guy und Anna Hopkins in 3:38,82 Minuten zum Europameistertitel. Platz zwei ging an die Niederlande (3:41,28 Minuten) vor der Mannschaft aus Italien (3:42,30 Minuten).

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