Donnerstag, 29. Februar 2024
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Bruhn und Wierling legen die schnellsten 100er vor – Luxusprobleme über 400 Meter

Eine weitere Normunterbietung für die Olympischen Spiele gab es in den Vorläufen am Samstag aus Berlin nicht zu vermelden. Für die beiden 4×100-Meter-Freistilstaffeln und die 400 Meter Freistil deuten sich dennoch spannende Entscheidung heute Nachmittag an.

Über 100 Meter Freistil legten Annika Bruhn in 54,97 Sekunden und Damian Wierling in 48,67 Sekunden die schnellsten Zeiten vor. Beide werden am Nachmittag mit dem klaren Ziel Einzelnorm in der Berliner SSE ins Wasser springen. Bruhn muss 54,10 Sekunden oder schneller schwimmen, um in Tokio über diese Strecke antreten zu können (hier finden Sie die aktuelle Liste der Qualifikanten). Außer ihr ist das nach den Vorläufen eventuell noch Marie Pietruschka zuzutrauen, die am Morgen nach 55,10 Sekunden anschlug. Für alle anderen dürfte es noch um einen Platz in der Staffel gehen. Hier liegt die Hamburgerin Hannah Küchler derzeit mit einer Zeit von 55,42 Sekunden im Ranking auf dem entscheidenden vierten Rang.

Wierling fehlen noch 17 Hundertstel

Für Wierling liegt das Ziel heute Nachmittag bei 48,50 Sekunden. Am Morgen war der Essener der einzige, der unter 49 Sekunden bleiben konnte, weitere fünf schafften Zeiten unter 50 Sekunden. Auch bei den Männern geht es noch um die Besetzung der Kraulstaffel. Die 49,34 Sekunden, mit denen Christof Fildebrandt derzeit noch Rang vier im Ranking belegt, werden dafür aller Voraussicht nach nicht reichen. Mit besten Chancen auf einen Platz im Quartett gehen Marius Kusch und Josha Salchow an den Start.

Zwei Dreierpacks über 400 Meter

Über 400 Meter Freistil erwartet die Schwimmfans heute Nachmittag zwei Leckerbissen. Zunächst trifft bei den Frauen die Vorlaufschnellste Sarah Köhler (4:12,62 min) auf Isabel Gose und Leonie Kullmann. Beide konnten die Normzeit von 4:07,50 Minuten bereits unterbieten, was natürlich auch der deutschen Rekordhalterin Köhler zuzutrauen ist. Gut möglich also, dass am Ende mehr als drei Athletinnen mit erfüllter Norm dastehen, aber nur zwei in Tokio schwimmen dürfen. Mit Außenseiterchancen ist auch Celine Rieder im Finale dabei.

Bei den Männern ist die Konstellation mit den drei Normunterbietern bereits Realität. Hier werden am Nachmittag Florian Wellbrock, Henning Mühlleitner und Lukas Märtens aufeinandertreffen. Am Morgen setzte sich Wellbrock in 3:48,58 Minuten knapp vor Mühlleitner durch. Viel zu sagen hat das allerdings nicht, denn alle drei können deutlich schneller schwimmen.

Die heutigen Finals ab 17 Uhr

100 m Freistil Frauen
100 m Freistil Männer
200 m Schmetterling Frauen
200 m Schmetterling Männer
400 m Lagen Frauen
400 m Freistil Männer
400 m Freistil Frauen
400 m Lagen Männer

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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