12-Kilometer-Sprint statt WM-Klassiker | Ötillö mit neuem Format

Die Swimrun-WM in Schweden ist der jährliche Höhepunkt der Swimrun-Szene. Dieses Jahr ist alles anders.

Normalerweise stünde um diese Zeit mit der Ötillö-Weltmeisterschaft in Schweden der Jahreshöhepunkt der Swimrun-Saison an. Rund 75 Kilometer lang ist das legendäre Rennen von der Startinsel Sandhamn bis ins Ziel auf Utö, mit dem vor 18 Jahren alles angefangen hat. Verteilt ist die enorme Distanz auf 24 Lauf- und 23 Schwimmabschnitte. Doch was ist dieses Jahr schon normal? Und so können die Veranstalter von Ötillö froh sein, seit ein paar Jahren nicht mehr nur die Langstrecke im Programm zu haben, sondern an jedem Renn-Wochenende auch einen Sprint anzubieten.

Denn während das WM-Rennen in Schweden wie auch der deutsche Ötillö-Swimrun in Rheinsberg wegen Corona abgesagt werden musste, findet die Kurzdistanz, die sogenannten “Final 15 K”, dieses Wochenende statt. Der Name bezieht sich auf die 15 Kilometer, die normalerweise den letzten 15 Kilometern der Langdistanz entsprechen. Normalerweise. Denn auch bei diesem Rennen ist dieses Jahr einiges anders. So ist die Strecke “nur” 12,5 Kilometer lang und verläuft fast ausschließlich auf Utö.

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Die Organisatoren versprechen den oft enthusiastischen Swimrunnern trotz allem ein spektakuläres Abenteuer. 13-mal müssen die Athletinnen und Athleten laufen, zwölfmal geht es ins Wasser. Aufgrund behördlicher Auflagen dürfen lediglich 50 Personen gleichzeitig auf die Strecke gelassen werden. Ötillö versucht deshalb eine Art Rolling Start mit drei Starts am Samstag und drei Starts am Sonntag. Auf diese Weise können immerhin 300 Sportler mit dabei sein.

Die Rennen am 29. und 30. August können hier live verfolgt werden.

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