Staffelsieg mit Weltrekord
Murphy, Andrew, Apple und Dressel schneller als Greenbank, Peaty, Guy und Scott

Die Becken-Wettbewerbe der Olympischen Spiele sind beendet. Am Schlusstag schnappte sich das US-Team die letzte Goldmedaille.

Frank Wechsel / spomedis

Zum Abschluss der olympischen Beckenwettbewerbe ging in Tokio noch einmal das Who’s Who des aktuellen Schwimmsports an den Start – mit dem besseren Ende für die favorisierten US-Amerikaner. Mit Ryan Murphy, Michael Andrew, Caeleb Dressel und Zach Apple gewannen die USA die abschließende 4×100-Meter-Lagenstaffel mit neuem Weltrekord.

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Nach dem schnellsten Auftakt aller Rückenschwimmer durch Murphy (52,31 Sekunden) konnten die Briten mit Superstar Adam Peaty auf der Brustdistanz (Split mit fliegendem Start: 56,53 Sekunden) zwar kurzzeitig in Führung gehen. Doch Dressel drehte das Rennen mit fast unglaublichen 49,06 Sekunden über die 100 Meter Schmetterling, danach brachte Apple die elfte Goldmedaille für das US-Team in Tokio mit dem schnellsten Kraulsplit im Feld (46,95) sicher nach Hause. In 3:26,78 Minuten blieb das Quartett eine halbe Sekunde unter dem bisherigen Weltrekord, den ebenfalls ein US-Team bei der WM 2009 in Rom aufgestellt hatte.

Italien stellte mit Platz drei seine derzeitige Stärke im Sprintbereich unter Beweis. Bereits über 4 x 100 Meter Freistil hatten die Italiener Silber gewonnen. Deutschland war im Vorlauf auf den elften Platz geschwommen.

4 x 100 m Lagen, Männer

1. August, Tokyo Aquatics Centre
PlatzNameZeit
1USA3:26,78 WR
2Großbritannien3:27,51
3Italien3:29,17
4ROC3:29,22
5Australien3:29,60
6Japan3:29,91
7Kanada3:32,42
8ChinaDisq.

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