Schnell schwimmen kommt von schnell schwimmen. Diese Weisheit geistert durch die Schwimmhallen der Nation (und vermutlich darüber hinaus). Aber was ist dran? Und was bedeutet das eigentlich?
Mike Lewis / ISL
Wie werde ich schneller? Diese Frage stellt sich wohl jeder Schwimmer. Die Antwort klingt simpel, ist in der Praxis aber oft schwieriger umsetzbar als gedacht. Um schneller zu schwimmen, muss man schnell schwimmen. Was das bedeutet, wollen wir im Folgenden erläutern. Kleiner Spoiler: Es ist komplex.
Schwimmen ist und bleibt Ausdauersport, das gilt auch für Sprinter. Aufgaben im Bereich der Grundlagenausdauer lassen sich nicht vom Trainingsplan verdrängen und machen auch bei denen, die eigentlich niemals mehr als 100 Meter am Stück schwimmen wollen, einen großen Teil im Trainingsplan aus. Eine andere wichtige Rolle spielt die Technik. Je sauberer und effizienter du schwimmen kannst, desto leichter wird es dir fallen, Tempo zu machen.
Jetzt geht es ans Eingemachte
Sitzt die Technik und verfügst du über eine gut ausgebildete allgemeine Grundlagenausdauer, kannst du beim Training an deiner spezifischen Schnelligkeit arbeiten. Dafür schwimmst du Aufgaben, bei denen die Belastung im anaeroben Schwellenbereich liegt. Das bedeutet, dass du im Unterdistanzbereich trainierst, die Strecken also kürzer sind als deine angepeilte Ziel-Wettkampfstrecke. Dafür schwimmst du dann aber auch genauso schnell oder sogar schneller als im Rennen. Betrachtet man das Schnelligkeitstraining auf der Belastungszonentabelle,
Sitzt die Technik und verfügst du über eine gut ausgebildete allgemeine Grundlagenausdauer, kannst du beim Training an deiner spezifischen Schnelligkeit arbeiten. Dafür schwimmst du Aufgaben, bei denen die Belastung im anaeroben Schwellenbereich liegt. Das bedeutet, dass du im Unterdistanzbereich trainierst, die Strecken also kürzer sind als deine angepeilte Ziel-Wettkampfstrecke. Dafür schwimmst du dann aber auch genauso schnell oder sogar schneller als im Rennen. Betrachtet man das Schnelligkeitstraining auf der Belastungszonentabelle,
Sitzt die Technik und verfügst du über eine gut ausgebildete allgemeine Grundlagenausdauer, kannst du beim Training an deiner spezifischen Schnelligkeit arbeiten. Dafür schwimmst du Aufgaben, bei denen die Belastung im anaeroben Schwellenbereich liegt. Das bedeutet, dass du im Unterdistanzbereich trainierst, die Strecken also kürzer sind als deine angepeilte Ziel-Wettkampfstrecke. Dafür schwimmst du dann aber auch genauso schnell oder sogar schneller als im Rennen. Betrachtet man das Schnelligkeitstraining auf der Belastungszonentabelle,
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Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.
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