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Worauf würden Schwimmerinnen und Schwimmer verzichten?

Schwimmbad
dreamstime.com (Dmytro Zinkevych)

In der Energiekrise stehen Schwimmbäder zur Diskussion. Schließen oder offen lassen? Wassertemperaturen senken oder lassen wie sie sind? Spaßbecken schließen und Sportbäder nicht? Eine für alle zufriedenstellende Antwort gibt es wohl nicht. Einige Badbetreiber haben die Wassertemperatur schon abgesenkt, andere versuchen, das Wasser so lange wie möglich auf den gewohnten Temperaturen zu halten. Klar ist: Schwimmbäder sind Energiefresser.

Uns interessiert deine Meinung zu diesem Thema. Bist du bereit, aufs Schwimmen ganz oder teilweise zu verzichten, um Kosten zu senken? Könntest du dich mit kälterem Wasser arrangieren oder aufs Duschen und Föhnen verzichten? Zu welchen Kompromissen bist du bereit?

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Worauf bist Du als Schwimmer oder Schwimmerin in der Energiekrise bereit zu verzichten?

Die meisten Schwimmbecken in Deutschland haben eine Wassertemperatur zwischen 27 und 28 Grad Celsius, in Spaß-, Freizeit- und Lehrschwimmbecken ist das Wasser etwas wärmer und liegt in der Regel bei 30/31 Grad Celsius. Im Frühjahr schon rief die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen Schwimmbadbetreiber dazu auf, ihre Wassertemperaturen um zwei Grad zu senken. So könnten bis zu 25 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden, hieß es.

Wird das Wasser kälter, könnten sich aber auch Probleme ergeben. Die DLRG gab zu bedenken, dass Kinderschwimmkurse bei zu niedrigen Temperaturen nicht mehr möglich sind, da der Körper auskühle. Mindestens 26 Grad sollte die Wassertemperatur für die Anfängerausbildung betragen, für Babyschwimmen seien sogar 30 Grad Wassertemperatur notwendig. Und auch DSV-Sportdirektor Christian Hansmann gab zu bedenken, dass leistungsorientiertes Training mit mehreren Trainingsstunden und Einheiten am Tag bei zu kaltem Wasser nicht mehr möglich sei.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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