Wegen eines Stromausfalls sind Tausende Berliner derzeit ohne warmes Wasser. Betroffene können nun Schwimmbäder für die Hygiene nutzen.
Wegen eines großflächigen Stromausfalls sind Tausende Berliner aktuell ohne Strom und warmes Wasser. Für die Betroffenen hat der Senat nun kurzfristig eine praktische Lösung geschaffen: Drei Hallenbäder stehen ab sofort rund um die Uhr offen, damit Anwohner duschen, sich aufwärmen und bei Bedarf ihre Handys aufladen können.
Die geöffneten Bäder sind die Schwimmhalle Finckensteinallee, die Schwimmhalle Hüttenweg und das Stadtbad Lankwitz. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte: „Dort können die Menschen hingehen, können duschen.“ Die Berliner Bäder-Betriebe ergänzen auf ihrer Website: „Die Gäste haben die Gelegenheit, sich beim Duschen aufzuwärmen oder sich im Foyer im Warmen aufzuhalten. Im Rahmen der Öffnungszeiten können auch die Schwimmbecken (außer Hüttenweg) genutzt werden. Übernachtungsmöglichkeiten bieten die Bäder nicht.“
Viele Menschen ohne warmes Wasser
Der Stromausfall wurde durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ausgelöst und betrifft seit mehreren Tagen zahlreiche Haushalte im Südwesten der Hauptstadt. Viele Menschen müssen daher sowohl auf Strom als auch auf warmes Wasser verzichten. Die Reparaturarbeiten dauern an, während der Senat zusätzliche Unterstützungsangebote koordiniert.
Die Öffnung der Bäder zeigt, wie städtische Einrichtungen in Notlagen reagieren können und welche praktischen Hilfen kurzfristig möglich sind. Für die betroffenen Berliner ist dies nicht nur eine Möglichkeit zur Hygiene, sondern auch ein Akt der Wertschätzung und des Mitgefühls. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Angebote verantwortungsvoll zu nutzen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.