Schwimm-Weltcup 2026 mit 3 Stationen und mehr als 1 Million US-Dollar Preisgeld

Der Schwimm-Weltcup 2026 nimmt Gestalt an. Nach den Wettkampforten gibt es jetzt auch Infos zu Terminen und Preisgeld.

Frank Wechsel / spomedis Kate Douglass gewann 2025 den Gesamtweltcup.

Nach Europa (2023), Ostasien (2024) und Nordamerika (2025) findet der Kurzbahn-Weltcup 2026 in Zentralasien statt. Baku (Aserbaidschan), Taschkent (Usbekistan) und Astana (Kasachstan) sind die Orte, in denen es im Oktober auf der 25-Meter-Bahn zur Sache gehen wird. Die drei Hauptstädte sind jeweils das erste Mal im seit 1988 ausgetragenen Weltcup dabei.

Weltcupstationen 2026
1.–3. Oktober: Baku
8.–10. Oktober: Taschkent
15.–17. Oktober: Kasachstan

Seit nunmehr sechs Jahren verfolgt der Weltverband bei der Rennserie eine neue Linie: Statt sieben oder mehr Veranstaltungen auf verschiedenen Kontinenten, wird nur noch in drei Städten in derselben Region geschwommen. Die Bezeichnung „Weltcup“ klingt dadurch zwar größer, als die Sache tatsächlich ist. Bezogen auf den Aufwand für die Organisatoren und die Reisestrapazen der Athleten ist die gesamte Tour dafür einfacher zu handeln. Im kommenden Jahr geht die Serie nur über 17 Tage. Zu den Saisonhöhepunkten Schwimm-EM in Paris (31. Juli bis 16. August) und Kurzbahn-WM in Peking (vermutlich im Dezember) hält der Weltcup ausreichend zeitlichen Abstand.

1,2 Millionen US-Dollar Preisgeld

Unverändert bleibt das Preisgeld bei 1,2 Millionen US-Dollar, wobei die beiden Gesamtsieger jeweils 100.000 US-Dollar kassieren. Jeweils 10.000 US-Dollar Zusatzprämie winken für Weltrekorde und Triple-Crown-Gewinner. Damit sind Schwimmerinnen und Schwimmer gemeint, denen es gelingt, über eine Strecke dreimal zu triumphieren. Ein Extra-Preisgeld gibt es auch für Athleten, die bei der dritten und letzten Station durch einen Sieg die Triple Crown eines anderen Athleten verhindern. 2.500 US-Dollar ist World Aquatics diese Extra-Motivation wert.

2025 räumten vor allem Kate Douglass (USA) und Hubert Kos (Ungarn) als Gesamtsieger ab. Insgesamt wurden 1,57 Millionen US-Dollar an die Top-Schwimmerinnen und -Schwimmer ausgeschüttet.

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Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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