Silber für Prehn, Bronze für Brang und Lauerwald
Nina Holt schwimmt mit Weltrekord zum WM-Titel

Am finalen Tag der Beckenwettkämpfe der Rettungsschwimmer trumpfte Nina Holt mit einem Weltrekord auf. Weiter geht es bei den offenen Wettkämpfen nun im Freiwasser, die Junioren wechseln ins Becken.

DLRG/Daniel Reine Nächste Medaille: Über 100 Meter kombinierte Rettungsübung gewinnt Nina Holt Gold in Weltrekordzeit.

Zum Abschluss der WM-Beckenwettkämpfe in Italien durften sich die Athleten der offenen DLRG-Nationalmannschaft über drei weitere Medaillen freuen, allen voran wieder Nina Holt. Über 100 Meter kombinierte Rettungsübung sicherte sich die 19-Jährige ihren zweiten Weltmeistertitel in Riccione, und das in Weltrekordzeit. Nach 1:07,04 Minuten stoppte dir Uhr, währenddessen schwamm Holt 50 Meter Freistil, tauchte nach der Wende zu einer 17,5 Meter vom Rand entfernten Puppe, brachte sie an die Wasseroberfläche und schleppte sie ins Ziel. Nachdem Holt an der Wende noch auf dem zweiten Platz hinter der Australierin Leni Pallister gelegen hatte, gab sie auf der Rückbahn noch einmal alles. Auf den zweiten 50 Metern war die alte und neue Weltrekordhalterin mehr als eine Sekunde schneller als ihre Konkurrentinnen. Kerstin Lange belegte im Finale den siebten Platz (1:12,01 Minuten).

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Silber zum Abschluss der Freiwasser-Wettkämpfe

Jubeln durfte das deutsche Team auch in der nächsten Disziplin, 100 Meter Retten mit Flossen. Hier schwamm erst Undine Lauerwald in 51,80 Sekunden zu Bronze, später tat Tim Brang es ihr im Finale der Männer gleich (45,73 Sekunden). Mit Flossen schwimmen die Athleten dabei 50 Meter, nehmen an der Wende eine Puppe auf und schneppen sie zurück ins Ziel. Hinter den beiden Bronzemedaillen schwammen Vielstarterin Holt (52,07 Sekunden) und Max Tesch (46,08 Sekunden) auf den Plätzen vier und fünf knapp am Podest vorbei.

DLRG/Daniel Reinelt Yvonne Prehn freut sich über Silber im Brandungsschwimmen.

Zum Abschluss der Wettkämpfe im Freiwasser, wo die Junioren ihre Weltmeisterschaften starteten, erkämpfte Yvonne Prehn sich die Silbermedaille im Surf Race. Bei dieser Disziplin, auch Brandungsschwimmen genannt, starten die Sportler vom Strand und müssen schwimmend und Laufend einen Rundkurs von ungefähr 400 Metern absolvieren. Lange kämpfte Prehn um den ersten Platz, im Zielsprint hatte die Australierin aber die besseren Beine und erreichte das Ziel als Erste.

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Hier gibt es alle Ergebnisse der Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Nach drei von sechs Wettkampftagen wechseln die Athleten nun den Standort. Die Wettkämpfer der offenen Klasse beginnen ihre Rennen im Freiwasser, für die Junioren geht es vom Freiwasser in die Schwimmhalle.

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