Bis Samstag blicken die besten Rettungssportler der Welt nach NRW. In Warendorf findet der 31. Deutschlandpokal mit hochkarätigen Gästen statt.
Vom 20. bis 22. November trifft sich die internationale Elite des Rettungssports in Warendorf: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) richtet in der Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr den 31. Internationalen Deutschlandpokal aus. Rund 260 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen sind am Start, darunter Teams aus Australien, Neuseeland, Hongkong/China, Großbritannien, Dänemark, Spanien und den Niederlanden. Für die deutschen Starter ist die Veranstaltung traditionell der Abschluss einer langen Wettkampfsaison – und seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil des Sportkalenders der Stadt.
In sechs Einzel- und fünf Mannschaftsdisziplinen messen sich die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer. Deutschland holte 2023 erstmals seit 2017 wieder den Gesamtsieg, geht in diesem Jahr jedoch nicht als Favorit ins Rennen: Diese Rolle übernehmen die Weltmeister aus Australien und die Vizeweltmeister aus Neuseeland.
Eintritt ist frei
Die DLRG schickt zwölf Athletinnen und Athleten ins Rennen. Mit dabei sind erneut die Sportsoldaten Felix Hofmann (DLRG Kelkheim) und Johanna Seilner (DLRG Halle-Saalekreis), die in Warendorf trainieren und zuletzt bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften starke Ergebnisse erzielten. Wieder im Aufgebot stehen außerdem Jannis Müller (DLRG Gütersloh) und Leo Ilias Baumann (DLRG Völklingen). Mehrere Nachwuchskräfte feiern ihr Debüt, darunter Maximilian Vinz, Max Stern, Lars-Erik Wenger, Svea Fellensiek, Jessica Körner, Xenia Schröder, Katharina Seilner und Gina Zech.
Eröffnet wird der Wettbewerb am Donnerstagabend auf dem historischen Marktplatz von Warendorf. Die neu gewählte DLRG-Vizepräsidentin Dorothee Dill begrüßt dort gemeinsam mit Vertretern der Stadt die internationalen Teams. Die Wettkämpfe beginnen am Freitag und Samstag jeweils um 8:30 Uhr und laufen bis in den späten Nachmittag. Am Samstagabend stehen sowohl die schnellste Nation als auch der beste DLRG-Landesverband fest – ein besonders spannender Vergleich, denn im Vorjahr hatte Sachsen-Anhalt die Siegesserie Westfalens gestoppt.
Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Weitere Informationen, Ergebnisse und ein Livestream sind unter dlrg.de/dp verfügbar.