Donnerstag, 29. Februar 2024
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Lea Boy schwimmt in Doha erstmals aufs Podest

Schwierige Bedingungen herrschten in Doha (Katar), als die Freiwasserspezialisten zum ersten Rennen der diesjährigen Weltcup-Serie über 10 km ins Wasser gingen: Ein Wetterwechsel mit heftigen Windböen sorgte für unruhiges Wasser und Wellengang. Davon ließen sich die beiden deutschen Starterinnen Lea Boy und Leonie Beck jedoch nicht einschüchtern. In einem taktisch klugen Rennen schwammen beide vorne mit und mussten sich im Ziel nur knapp geschlagen geben. Nach 2:01:30,3 Stunden schlug die Brasilianerin Ana Marcela Cunha als Erste an, Platz zwei ging an Oceane Cassignol, die die Anschlagmatte eine halbe Sekunde später berührte. Als Dritte erreichte die 21-jährige Boy das Ziel (2:01:31,9 Stunden) 0,9 Sekunden vor Beck, die auf dem vierten Platz landete. “Ich bin sehr froh, dass ich trotz der vielen Wellen und dem heftigen Wind immer vorn dranbleiben konnte und meine erste Weltcup-Medaille gewonnen habe“, wird Boy beim DSV zitiert. Während Beck bereits für Olympia im Freiwasser qualifiziert ist, wird Boy sich nun auf die Olympiaqualifikation im Becken konzentrieren.

Olivier im Sprint der Schnellste

Etwas deutlicher fiel die Entscheidung bei den Männern aus. Nach 1:52:02,4 Stunden setzt sich der Franzose Marc-Antoine Olivier im 22 Grad warmen Wasser gegen seine Konkurrenz durch. Im Zielsprint verwies der Bronzemedaillengewinner aus Rio 2016 den Ungarn Kristof Rasovszky (1:52:05,5 Stunden) und 1.500-Meter-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri aus Italien (1:52:07,9 Stunden) auf die Plätze zwei und drei. Florian Wellbrock und Rob Muffels verzichteten auf einen Start, weil sie die Reisestrapazen nach einem vierwöchigen Höhentrainingslager nicht auf sich nehmen wollten. Auch sonst waren keine deutschen Athleten am Start.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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