Ab dem 1. Januar 2022
Christian Hansmann wird DSV-Sportdirektor

Ab dem 1. Januar wird der ehemalige Schwimmer Christian Hansmann das Amt des Sportdirektors beim DSV übernehmen. Der 44-Jährige löst damit Lutz Buschkow ab.

Daniel Kopatsch

Lange hat es gedauert, jetzt hat der Deutsche Schwimm-Verband einen neuen Sportdirektor. Der ehemalige Schwimmer und Ex-Pressesprecher des Verbands, Christian Hansmann, wird den Posten zum 1. Januar 2022 übernehmen.

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Hansmann war als Schwimmer für den deutschen Schwimm-Verband aktiv. 1997 und 2002 wurde er deutscher Meister im Freiwasserschwimmen, 2002 und 2004 gewann er mit der DSV-Mannschaft unter EM-Gold im Freiwasser und 2003 WM-Silber. Nach seiner aktiven Schwimmerkarriere war der Diplom-Medienwissenschaftler und A-Lizenz-Trainer schon einmal Funktionär beim Deutschen Schwimm-Verband. Als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit arbeitete er zwischen 2006 und 2010 in der Geschäftsstelle in Kassel, anschließend zog es ihn 2011 nach Luxemburg. Dort war Hansmann Technischer Direktor im nationalen Schwimmverband FLNS. Zuletzt betreute er die Luxemburger Teilnehmer bei den Olympischen Spielen in Tokio und unterstützte das nationale Olympische Komitee sportartübergreifend bei der Organisation in Japan.

“Ich glaube daran, dass für den DSV mehr möglich ist”

“Christian Hansmann bringt alles mit, was man für diese zentrale Position in unserem Verband braucht: sportfachliche und kommunikative Expertise, jahrelange Erfahrung im In- und Ausland und natürlich den nötigen Stallgeruch”, sagt DSV-Präsident Marco Troll über den neuen Sportdirektor, der zum neuen Jahr sein Amt antreten und damit den Posten von Buschkow übernehmen wird, “wir freuen uns sehr, dass er sich nun für die Heimkehr entschieden hat.” “Ich glaube fest daran, dass für den DSV mit den richtigen Rahmenbedingungen in den kommenden Olympiazyklen noch mehr möglich ist. Dafür werde ich mich nun mit aller Energie einsetzen”, sagte Hansmann, der die sportlichen Entwicklungen beim DSV in den vergangenen Jahren verfolgt und sich über die Erfolge in Tokio gefreut habe.

Nachdem der Deutsche Schwimm-Verband sich im Februar von Thomas Kurschilgen getrennt hatte, war das Amt des Sportdirektors lange unbesetzt. Zwischenzeitlich wurde Michael Groß als Kandidat für den Posten gehandelt, Bundestrainer, Aktivensprecher und Mitarbeiter der Geschäftsstelle unterstützten den ehemaligen Schwimmer. Stattdessen übernahm jedoch Buschkow den Posten kommissarisch. Der Bundestrainer Wasserspringen war schon von 2008 bis 2016 Sportdirektor und arbeitete mit dem damaligen Pressesprecher Hansmann zusammen.

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