Schutz vor Gewalt
Schwimmbäder stellen Sicherheitsdienste ein

Ausschreitungen in Schwimmbädern gibt es immer wieder. Deswegen gibt es jetzt in einigen Bädern mehr Personal. Neben ausgebildeten Fachkräften am Beckenrand beschäftigen die Betreiber Sicherheitspersonal.

Schwimmbad
Frank Wechsel / spomedis

In Freibädern gelten keine Regeln. Das glauben zumindest einige Besucher, deswegen kommt es in Freibädern immer wieder zu Ausschreitungen. Im Juli eskalierte die Lage in einem Freibad in Berlin-Neukölln, als eine Gruppe junger Männer mit Knüppeln und Reizgas auf das Personal losging – aus Frust über ihren Rauswurf. Zwar war die Situation in Berlin schon in den vergangenen Jahren eine andere als in den meisten Teilen der Republik, aber auch anderswo nimmt die Zahl der Ausschreitungen zu.

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Das hat Konsequenzen. Immer mehr Freibäder müssen zum Schutz ihres Personals und ihrer Badegäste Sicherheitspersonal engagieren, so zum Beispiel im Saarland. Dort werden in fast der Hälfte der Freibäder private Sicherheitskräfte eingesetzt, wie der Saarländische Rundfunk schreibt. Das könnte für Badegäste zu steigenden Eintrittspreisen führen, schließlich müssen Sicherheitsdienste bezahlt werden. Immer häufiger kommt es außerdem zu Polizeieinsätzen in Schwimmbädern.

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