Märtens, Elendt, Wellbrock, Gose | Alle Stars an Bord: DSV mit starkem Team zur EM Kurzbahn

Mit diesem starken Team sind Medaillen fest eingeplant: Der DSV greift bei der Kurzbahn-EM mit insgesamt 31 Aktiven an.

World Aquatics Lukas Märtens will es in Lublin auf der Kurzbahn wissen.

Das Aufgebot des Deutschen Schwimm-Verbands für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Polen kann sich wahrlich sehen lassen. Angeführt von Olympiasieger Lukas Märtens und Weltmeisterin Anna Elendt greifen insgesamt 13 Schwimmerinnen und 18 Schwimmer bei den Wettkämpfen in Lublin (2.–7. Dezember) nach Edelmetall. Mit dabei sind nahezu alle Stars, die dem DSV in den letzten Jahren große Erfolge bescherten. Die letzte Kurzbahn-EM 2023 in Rumänien lag zeitlich ungünstig, weshalb nur acht Deutsche antraten. Damals gab es drei Medaillen.

Neben 400-Meter-Weltrekordler Märtens und der jetzt sechsfachen deutschen Rekordhalterin Elendt ist etwa der vierfache Freiwasser-Weltmeister von Singapur, Florian Wellbrock, am Start. Der Magdeburger schwimmt eher selten auf der 25-Meter-Bahn, wurde aber auch schon Kurzbahn-Weltmeister. Seit 2021 hält Wellbrock in 14:06,88 Minuten den Weltrekord über 1.500 Meter Freistil. Aus Magdeburg sind zudem Isabel Gose und der für Frankfurt startende Oliver Klemet mit dabei. Beide gewannen in Paris Olympiamedaillen.

Starkes Team und jung und alt

Als EM-Titelverteidigerin über 200 Meter Schmetterling springt Angelina Köhler ins Wasser. Die Neuköllnerin hat ihre Stärken normalerweise vor allem auf den kurzen Delfinstrecken. Erst kürzlich gelang der 25-Jährigen ein besonderer Rekord: Als erste Schwimmerin konnte sie bei einer Deutschen Kurzbahnmeisterschaft sechs Einzeltitel gewinnen.

David Damnjanovic Medaillen dürften das Ziel von Angelina Köhler sein.

Stark aufgestellt ist der DSV bei den männlichen Brustschwimmern. Mit Melvin Imoudu und Lucas Matzerath treten zwei erfahrene Athleten an. Ihnen werden die jungen Malte Gräfe (Jahrgang 2007) und Kenneth Bock (2006) ganz sicher einheizen.

Gräfe und Bock zählen zu den insgesamt zehn Schwimmerinnen und Schwimmern, die in Lublin ihr Debüt im Nationalteam bei einer internationalen Erwachsenen-Meisterschaft feiern. „Wir treten bei der Kurzbahn-EM mit einem spannenden Mix aus Talent und Erfahrung an“, sagte DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann. „Wir freuen uns sehr, dass auch viele junge Athletinnen und Athleten sich mit guten Leistungen den Sprung ins Nationalteam verdient haben.“

Das DSV-Aufgebot für die Kurzbahn-EM in Lublin

Frauen: Isabel Gose, Nina Holt, Linda Roth, Maya Werner (alle SC Magdeburg), Noelle Benkler, Lena Ludwig, Fabienne Wenske (alle SV Nikar Heidelberg), Julia Ackermann, Lise Seidel (beide SC Chemnitz), Julianna Bocska, Nina Jazy (beide SG Essen), Anna Elendt (SG Frankfurt), Angelina Köhler (SG Neukölln Berlin)

Männer: Kenneth Bock, Malte Gräfe, Melvin Imoudu (alle Potsdamer SV), Johannes Liebmann, Lukas Märtens, Florian Wellbrock (alle SC Magdeburg), Ole Braunschweig, Luca Nik Armbruster (beide SG Neukölln Berlin), Oliver Klemet, Lucas Matzerath (beide SG Frankfurt), Jarno Bäschnitt (Team Bochum), Cedric Büssing (SG Essen), Maurice Grabowski (SC Wiesbaden), Rafael Miroslaw (SG HT16 Hamburg), Vincent Passek (Berliner TSC), Jeremias Pock (1. FCN Schwimmen), Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg), Timo Sorgius (SSG Leipzig)

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Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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