Sonntag, 3. März 2024
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Mehr als 140 Meter | Neuer Rekord im Streckentauchen

Keine taucht weiter als sie: Heike Schwerdtner hat in Chemnitz die deutsche Bestmarke im Streckentauchen verbessert.

Privat Mit langen und ruhigen Zügen taucht Heike Schwerdtner weiter als jede andere Deutsche (Archivbild).

Nicht 50, 75 oder 100 Meter: Die Apnoetaucherin Heike Schwerdtner ist in Chemnitz mit einem Atemzug exakt 141,21 Meter weit getaucht. Mit ihrer Leistung übertraf die 52-Jährige bei den Deutschen Meisterschaften des Verbands Deutscher Sporttaucher (VDST) ihre eigene nationale Bestmarke in der Disziplin DNF (“Dynamic no Fins”) um einen Meter. Erst im Februar war Schwerdtner in Innsbruck 140 Meter weit getaucht.

Beim Streckentauchen starten die Sportlerinnen und Sportler innerhalb eines 30-Sekunden-Fensters mit einem Abstoß von der Wand. In der Regel tragen die Athletinnen und Athleten einen Neoprenanzug, weil der die Gleitfähigkeit verbessert und die Körperwärme hochhält. Außerdem halten Bleigewichte die Apnoesportler auf einer gewünschten Tiefe im Becken. Das spart Energie beim Tauchen, da die ganze Power in die Vorwärtsbewegung einfließen kann und nicht gegen das Auftauchen oder Absinken des Körpers gegengearbeitet werden muss.

7 Minuten die Luft anhalten

Ein zweiter deutscher Rekord gelang Schwerdtner im Streckentauchen mit Monoflosse (“DYN”). Dabei kam sie erst nach 203 Metern wieder an die Wasseroberfläche. “Es war ein wunderbares Wochenende”, schrieb Schwerdtner nach ihren Siegen und Rekorden auf Facebook. “Ich danke meinem Coach Rami Bladlav. Die harte physische und vor allem mentale Arbeit der letzten Monate hat sich ausgezahlt.”

Für die Athletin ging es in der Vorbereitung vor allem darum, ihre immer wieder starke Performance im statischen Tauchen (Bestleistung: 7:32 Minuten) aufs Streckentauchen zu übertragen. Dies ist ihr diesmal eindrucksvoll gelungen.

Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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