Mehr als 140 Meter
Neuer Rekord im Streckentauchen

Keine taucht weiter als sie: Heike Schwerdtner hat in Chemnitz die deutsche Bestmarke im Streckentauchen verbessert.

Privat Heike Schwerdtner taucht weiter als jede andere (Archivbild).

Nicht 50, 75 oder 100 Meter: Die Apnoetaucherin Heike Schwerdtner ist in Chemnitz mit einem Atemzug exakt 141,21 Meter weit getaucht. Mit ihrer Leistung übertraf die 52-Jährige bei den Deutschen Meisterschaften des Verbands Deutscher Sporttaucher ihre eigene nationale Bestmarke in der Disziplin DNF (“Dynamic no Fins”) um einen Meter. Erst im Februar war Schwerdtner in Innsbruck 140 Meter weit getaucht.

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Beim Streckentauchen müssen die Teilnehmer innerhalb eines 30-Sekunden-Fensters mit einem Abstoß von der Wand starten. In der Regel tragen die Athletinnen und Athleten einen Neoprenanzug, der die Gleitfähigkeit verbessert und die Körperwärme hochhält. Außerdem halten Bleigewichte die Sportler auf einer gewünschten Tiefe im Becken, um Energie zu sparen.

7 Minuten die Luft anhalten

Ein zweiter deutscher Rekord gelang Schwerdtner im Streckentauchen mit Monoflosse (“DYN”). Dabei kam sie erst nach 203 Metern wieder an die Wasseroberfläche. “Es war ein wunderbares Wochenende”, schrieb Schwerdtner nach ihren Rekorden auf Facebook. “Ich danke meinem Coach Rami Bladlav. Die harte physische und vor allem mentale Arbeit der letzten Monate hat sich ausgezahlt.”

Für die Athletin ging es in der Vorbereitung vor allem darum, ihre immer wieder starke Performance im statischen Tauchen (Bestleistung: 7:32 Minuten) aufs Streckentauchen zu übertragen.

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